Mit ‘youtube’ getaggte Artikel

#911BabyBlue Lamborghini mieten

Mittwoch, 24. August 2016

#911BabyBlue Kochel am See

Mittwoch, 10. August 2016

E 17/16 Volkswagen kündigt Massenentlassungen wg Digitalisierung an

Dienstag, 28. Juni 2016

https://www.youtube.com/watch?v=j6JXyLNT3e0

NHALT DES VIDEOS

Volkswagen und Mercedes kündigen Massenentlassungen an.
Die neue Antriebstechnologie Elektro gepaart mit der digitalen Transformation durch autonomes Fahren führt zu einem Aderlass ohne Gleichen in den Maschinenbauberufen und anderswo. Ich zeige betroffene Berufe, die innerhalb der kommenden Jahre mehr und mehr wegfallen und eben nicht (!) ersetzt werden.

Demokratie Brüssel
https://de.wikipedia.org/wiki/Demokra…

Europa ist längst tot
https://www.youtube.com/watch?v=SDgHt…

E 16/16 Brexit – es hat begonnen

Freitag, 24. Juni 2016

https://www.youtube.com/watch?v=oFf3JEIp6xI

Oh Gott, der Brexit ist da. JA, sage ich da, endlich. Der erste Dominostein für eine Veränderung in Europa ist gefallen. Ein Volk durfte basisdemokratisch abstimmen.

Das ist in erster Linie ein Sieg für die Demokratie

Demokratie Brüssel
https://de.wikipedia.org/wiki/Demokra…

Europa ist längst tot
https://www.youtube.com/watch?v=SDgHt…

Die Filmpiraten ruinieren Hollywood

Donnerstag, 26. Januar 2012

Aus gegebenem aktuellem Anlass (#SOPA und #PIPA) lohnt sich ein Blick auf die Traumfabrik und deren Geschäftsmodell.
Weltweit Einfluss und Macht gewonnen durch die grosse Leinwand, hat der Tanker Hollywood in der Regel Trends kreiert. In dieser Rolle fühlt und fühlte man sich sehr wohl und dem ist offensichtlich auch dieses ganze chaotische bis exzessive Wichtigtuerische geschuldet. Man nimmt sich selbst als unersetzlich wahr, oder verkauft es zumindest als das. In all dem Gigantismus wuchsen die Produktionskosten der Filme bis nach Absurdistan, vor allem in der Breite. Inflationsbereinigt (Ticketpreise) gilt noch heute Kleopatra mit Liz Taylor mit $408.000.000
als teuerster Film aller Zeiten, doch die Schwelle von $100Mio oder gar 200 wird heute öfters durchbrochen. Für alle Statistik Fans sei erwähnt, dass Terminator2 als erster die drei Stellen durchbrach und Titanic wenig später die 200er Marke knackte.
Haupttreiber der Kosten sind die Gehälter der Schauspieler mit wenigen Ausnahmen aufgrund der Technik (wie z.B. Star Wars, Avatar oder Harry Potter). Nicht selten lassen sich die Damen und Herren nicht nur mit einer Gage sondern auch mit Alimenten (Umsatzbeteiligung) bezahlen. Bevor also ein Verleiher Geld sieht, werden dann erst die Stars ausbezahlt. Halten wir also fest, dass die Kosten stark gestiegen sind.

Währenddessen fristete das TV Geschäft ein Schattendasein. Erst Mitte der 90er erwachte dieser Teil aus dem Dornröschenschlaf mit Serien wie Seinfeld und Ally McBeal. Echte Strassenfeger. Gerade letztere entwuchs dem schäbigen Studiolook, der noch heute in vielen deutschen Nachmittagsserien zu finden ist. Als HBO dann die Sopranos, Entourage oder Desperate Housewifes aus der Taufe hob, holte TV enorm auf. Vor 1995 war es für einen Kinodarsteller ein Abstieg im TV aufzutreten. Heute hüpfen einige hin und her, ohne Schaden zu nehmen. Spätestens seit Serien wie Lost ist das Niveau an Set und Komplexität auf ebenbürtigem Niveau. Damit stiegen aber auch wieder die Gagen. Es wird kolportiert, dass Charlie Sheen mehr als $ 1Mio pro Folge erhalten hat, bevor er sich aus der Serie soff.

Das eigentliche Problem von Hollywood ist aber die Verwertungskette. Früher führte nichts an der Leinwand vorbei. Im Anschluss kam die Videothek mit VHS Kassetten (für meine jungen Leser: das waren buchgrosse schwarze Plastikblöcke, in denen ein braunes hauchdünnes Band die Filminformationen enthielt) und dann die Ausstrahlung im Fernsehen. Die Bezahlsender schoben sich irgendwann zwischen Videothek und „öffentliches“ TV und stellten für die Filmproduzenten kein Problem dar. Das entstand durch die DVD im Jahr 1997. Denn erstmals lagen die Daten digital vor und konnten verlustfrei kopiert werden. Seit 15 Jahren also kennt Hollywood das Problem, auch wenn sie vielleicht in den ersten Jahren nicht unbedingt überrissen hatten, was auf sie zukommt.
Doch konnten Sie vorher Ihre schlechten Produktionen und vor allem Ihre schlechten Produktionsprozesse durch eine kontrollierte Verwertungskette ausgleichen, zerschlug die neue Technik diesen Knoten und viele Szenarien brachen sich gleichzeitig Bahn. Die Gagen wuchsen und damit die Produktionskosten und Ticketpreise, die schlechte Organisation kostete weiterhin viel Geld und die Konsumenten hatten plötzlich einen Hebel – den verlustfreien Genuss von Filmen. In der Verwertungskette erhielt die DVD ihr eigenes Fenster -was dem der Videokassette entsprach und alle werkelten weiter. Am Horizont tauchte dann die Blue Ray auf und Hollywood glaubte hier an den nächsten Goldesel. Pseudo Qualitätszuwachs zu einem noch höheren Preis liesse sich doch sicher gut verkaufen.

Der Konsument aber hebelte fröhlich weiter, bestärkt durch einen Visionär namens Steve Jobs. Der sagte der neuen Technik den Tod bereits vor der Geburt voraus. Denn Streaming ist der nächste grosse Hit. Der physische Besitz einer glänzenden Scheibe ist zu vernachlässigen, zumal Filme in der Regel nur einmal geschaut werden. Die Logistik bei einem Stream ist auch geringer, da die Daten ja sowieso entsprechend vorliegen. Doch Hollywood ignorierte Steve und liess ihn mit seinem iTunes werkeln. Interessant sei hier anzumerken, dass vermutlich 75% der Pseudo McWichtig aus Hollywood mit den weißen Ohrstöpseln auf Ihren Steppern irgendwo in einer kalifornischen Fitnesshalle gegen Ihre Orangenhaut ankämpften und dabei Musik aus „diesem iTunes“ hörten.
Stattdessen ersann man die Strategie, den Piraten die Schuld an allem in die Schuhe zu schieben und Sie als Verbrecher zu brandmarken – was rechtlich ja auch stimmt. Doch eigentlich stellten sie damit jeden Konsument der Ware „Hollywood“ unter Generalverdacht. Denn Hand auf s Herz, wir haben früher alle Kopien von Kopien mit unseren Kassettenrekordern gemacht, weil uns das Lied X fehlte. Niemand hat uns da in eine Zelle sperren wollen. Nur als das plötzlich digital in 1a Qualität ging, sollte es plötzlich so schlimm wie Totschlag sein? Unterm Strich bleibt festzuhalten, dass der Konsument die Ware mag, vielleicht sogar liebt und bewusst etwas unrechtes tut, um sie zu geniessen.

Stop! Hier ist der eigentliche Ansatz von Hollywood. Wieso muss Apple – ein Computerhersteller (damals) – einen neuen Vertriebsweg ersinnen, wo doch die ach so von der Piraterie geplagten Kreativen nicht kreativ genug sind, sich so was auszudenken? Bis heute fehlt Hollywood eine Plattform, die dem neuen Medienverhalten der Menschen gerecht wird. Dabei bedient die Traumfabrik wie keine andere die junge Zielgruppe mit passenden Inhalten, aber möchte denen die alten Vertriebswege aufzwängen. Das wäre in etwa so, als würde ich meiner Cousine einen VHS Rekorder zu Weihnachten schenken. Für das TV hat man mit hulu.com einen ersten Schritt unternommen, der auch gut ankommt. Einfach und simpel sollte es sein. Dann ist der Endverbraucher auch gewillt etwas zu bezahlen. Das unerlaubte Vervielfältigen werden Sie aber nie abstellen, konnten sie früher auch nicht. Freunde tauschen untereinander CDs, DVDs oder Dateien – das war so und bleibt so.

Zu guter letzt vielleicht noch zwei Ratschläge an Hollywood: Leute gehen auch gerne ins Kino, wenn nicht aus allem Geld gemacht wird und die Ticketpreise ständig steigen – 3D ist toll, aber nicht nur wegen Mehrumsatz an der Kinokasse. Und Nummer 2 ist der Anspruch an Geschichten. Man hat den Eindruck, es gebe nur noch Fortsetzungen oder Neuverfilmungen. Verzaubert uns, laßt uns staunen, schockiert uns – aber bitte seid dabei kreativ.
Mir sei erlaubt, eine aktuelle Kinoempfehlung abzugeben: Drive. Grosses Kino mit einem grossen Ryan Gossling – unbedingt im Original ansehen!

Interessanter Beitrag: siehe hier

Kmart startet 8teilige Serie für spanische Zuwanderer

Sonntag, 14. August 2011

Die große Kaufhauskette Kmart zielt mit der neuen humorvollen Miniserie direkt auf weibliche Mitglieder der spanischen Gemeinde. Die sogn. „hispanics“ sind die größte Minderheit in den USA.
Es handelt sich um das erste Engagement von Kmart im Bereich Brand Entertainment und verknüpft den erzählerischen Stil mit modernen Elementen aus Twitter, Facebook und reality TV. Denn in der Serie kommen auch „echte“ Mütter aus der angesprochenen Zielgruppe zu Wort. Die Handlung dreht sich um Liebesglück, Familiensituationen und natürlich Einkaufen.

Anbei der Trailer – spanische Sprachkenntnisse sind von Vorteil 🙂

Der Eisberg google versenkt die Titanic Produzenten

Samstag, 12. Februar 2011

Oder wie es der Kollegen Justus Endert in seinem Artikel trefflich mit „Der Tag, an dem Google den Film beerdigte und keiner es merkte“ beschrieben hat.
Einen Tag vor der Berlinale-Eröffnung sprachen Kulturstaatsminister Bernd Neumann und Philipp Schindler, Vice President Northern & Central Europe bei Google zu den versammelten deutschen Film- und Fernsehproduzenten in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Nichts weniger als den Tod des Produzentenberufs hatte Schindler angekündigt, in dem er von Formaten sprach, die für IPTV oder webTv konzipiert wurden und mitunter sehr erfolgreich sind. Eine Finanzierung durch die Werbeerlöse auf einem eigenen Kanal geht schon heute und sollte sich ein tolles Stück Leinwand auf der Plattform verirren, so könnte man sich die Werbeeinnahmen auch teilen. Hier wird von mehr als 22% – in Anspielung auf das Angebot von P7S1 an die Produzenten im Bereich Product Placement – gesprochen.
Die Übermacht an Bewegtbild auf youtube ist erdrückend. Pro Sekunde werden Hunderte Videos hochgeladen, die Mehrheit dürfte mittlerweile einst für TV/ Kino produzierte Formate sein. Zwar will google weder Sender noch Produzent, aber Plattform sein. Eine, die mittlerweile auf den neuen TV Geräten generisch läuft und sich mit HD auch in Qualität vom pixeligen, wackeligen Bild weiter entwickelt hat.

Humor: Schade, das „what“ kein product placement ist

Donnerstag, 04. November 2010

Die vielfach ausgezeichnete US Serie „mad men“ begeistert weltweit nicht nur die Werber, die den guten alten Tagen nachhängen. Der Humor der Serie ist vielschichtig und manchmal auch nicht ganz eindeutig für den Hauptdarsteller. Wie man hier bestaunen kann…

Die neueste Umfrage zu Product Placement weist Wissensdefizite aus

Sonntag, 15. August 2010

Die Studie wurde von einem Vermarkter erstellt und spiegelt vermutlich auch ein wenig dessen Anschauung wider. Doch bleiben 53% der Werbetreibenden, die die Wirksamkeit von Product Placement in Frage stellen und aus diesem Grund diesen Teil der Kommunikation nicht in Ihrem Marketingmix berücksichtigen.
Hier sei die provokante Frage erlaubt, ob keiner dieser Entscheider James Bond gesehen hat? Natürlich kann man über den Inhalt debattieren, doch ist diese Reihe der regelmäßige Beweis, wie Marken und Filme verknüpft werden können. Die Omega Kampagne mit jedem Darsteller und zu dem Filmen, oder die Fahrzeuge, um hier nur zwei zu nennen. Gerade letztere sind doch beeindruckende Beispiele für die Wirkung von Placement. Auf die Frage, was JB fährt, kommt in der Regel Aston Martin oder BMW. Das dürfte wohl auch mit der Grund sein, wieso BMW sich nach langer Abstinenz wieder in Hollywood zurück gemeldet hat.

Bei Fahrzeugen sieht die Mehrheit das größte Potential, gefolgt von Unterhaltungselektonik, Getränke und Lebensmittel. Im Grunde ist alles platzierbar, nur die Geschichte muss Platz für das Produkt lassen. Jedoch ist die Zurückhaltung hinsichtlich Placement nachvollziehbar. Meines Erachtens liegt das vor allem in der Vermarktung. Die Spieler sind hier die Vermarkter der Sender und die Mediaagenturen auf der anderen Seite. All diese Teilnehmer schneiden sich aus dem Mediabudget des Kunden Anteile heraus. Dabei gerät jedoch die kreative Basisnote des Product Placement in den Hintergrund. In erster Linie steht hier immer die qualitative Bewertung des Formats, vor der Prüfung auf Einschaltquoten etc. Nur wenn das Format zu den Markenwerten passt, sollten die nächsten Schritte folgen. Diese qualitative Bewertung hat nichts mit einer Mediabewertung eines Sendeplatzes zu tun und erfordert viel Verständnis für Dramaturgie und Drehbuchschreiben.
Ein weiterer Stolperstein ist das Abrechnungsschema der oben genannten Teilnehmer. Aus Angst vor Budgettransfers soll Placement in Sekunden abgerechnet und entgegen der üblichen Werbezeiten nicht rabattiert werden. Dies führt zu hohen Preisen und einer Neigung des Werbetreibenden in Richtung des Werbespots. Der ist einfacher umzusetzen, angeblich leicht messbar und vor allem gelernt. Wie in anderen Beiträgen bereits angedeutet, ist (sollte!) der Topf für Placement ein anderer als für Medialeistungen. Zudem ist auch Placement im „kreativen“ Programm und die Mediabuchungen um das Programm herum. Die Startschwierigkeiten werden sich auflösen, denn die werbetreibenden Industrie ist gut beraten, den direkten Kontakt mit den Produktionen zu suchen, die letztlich die Hoheit am Set haben. Dort wird für eine entsprechende Umsetzung gesorgt, nicht in dem von € getriebenen Geschäft der Werbevermarktung. Bleibt abzuwarten, ob die Produktionen sich emanzipieren können. Es ist zu hoffen, daß die Industrie entsprechend Druck ausübt, um für Ihre Investionen die besten Ergebnisse zu erhalten.

Eine Alternative aus diesem Dilemma bietet webTV. Hier gibt es die totale Freiheit und mit Plattformen wie Youtube, clipfish oder 3minutes geeignete Verbreitungsplattformen. Da Deutschland im Bereich Product Placement hinten dran ist, kann es aber auch sein, dass eine Entwicklungsstufe übersprungen wird und das Medium der Zukunft seitens der Werbetreibenden in naher Zukunft intensiver genutzt wird.

Erfreulich ist an den Zahlen, dass alle Befragten die Ablehnung durch den Zuschauer als unwahrscheinlich einschätzen. Hier zeigt sich ein begrüßenswerter Realismus, denn der Zuschauer ist den Machern um Längen voraus. Seit Jahren sieht er Material, dass mit Integrationen besetzt wurde und nimmt daran keinen Anstoß.