Mit ‘Pro7’ getaggte Artikel

Meine Veröffentlichungen aus 2015

Dienstag, 12. Januar 2016

Fintech

Der Höhepunkt im Jahr 2015 war eindeutig das Interview mit Pro7 „Galileo“ zu opentabs, dem von Sebastian Heise, Nicolas Plögert und mir in 2012 gegründeten Startup im letzten Sommer.
Das Video gibt es hier bei Pro7 zu sehen.

Im IT Finanzmagazin beschäftigte ich mit dem schweizerischen mobilen Payment Anbieter „Paymit“ und der Diversifizierung von Square vom POS Kartenlesegerät Hersteller zum Kreditgeber dank ausgeklügelter Big Data Analyse.

Automobilwirtschaft

Als ehemaliger Audianer haben mich die Autobauer nie wirklich losgelassen. Auch wenn ich nie wirklich Benzin im Blut hatte, ist das Fortbewegungsmittel hoch emotional. Doch den Funken ließ tatsächlich ein Unternehmen aus USA überspringen: Tesla. Ein Startup, dass die größte Industrie der Welt herausfordert und die Elektromobilität salonfähig machte.

Noch vor #dieselgate sah ich vor allem die deutschen – allen voran Volkswagen – Hersteller auf Abwegen oder am Ende des Lebenszyklus. Die digitalen Pioniere von t3n gaben meinen Thesen zur Zukunft des Autos Raum und zur CES vor wenigen Tagen ging GM exakt in die skizzierte Richtung mit der Investition von 500Mo $ in den Taxidienst Lyft. Einerseits freue ich mich natürlich richtig zu liegen, andererseits steigert dies nur meine Sorgen um den Arbeitgeber #1 in Deutschland.
Ebenfalls auf t3n erschien ein Resümee auf #dieselgate und das wir eigentlich alle Volkswagen dankbar sein müssen. Denn nichts half mehr, den Diesel (und Benziner) in den Vorruhestand zu schicken, als die peinlichen Betrügereien des zweitgrößten Automobilkonzern der Welt. Die Ankündigung von 20 Elektromodellen auf der IAA war vermutlich schon ein Vorbote aus der Entwicklungsabteilung des Konzerns, dass man die Physik eben nicht mehr weiter überlisten kann, außer mit Software.

Das Drehbuch vom neuen Dschungelcamp

Montag, 22. August 2011

Über die neue Serie „Die Alm“ ist bereits einiges geschrieben worden. Über die schlechte Konzeption der Kopie vom Dschungelcamp möchte ich hier gar nicht schreiben.
Vielmehr ist es verwunderlich, dass die Zuschauer sich so etwas bieten lassen. Die neue Schlagzeile auf bild.de spricht vom bevorstehenden Hungerstreik des „Ex Fast Topmodel“ Tessa in der Sendung. Eigentlich sollte doch jedem klar sein, dass hier etwas inszeniert wird. Mithilfe der Presse wird für eine Sendung getrommelt und eine Angestellte des p7s1 Imperiums spielt Ihre Rolle. Als gäbe es gerade nicht wirkliche Probleme, so wird das Volk von dümmlichen Nachrichten komatisiert.
Es ist das Henne Ei Problem. Sind die Zuschauer einfach so wahllos, beschränkt und genügsam, oder hat sie das TV erst dazu gemacht? Bei soviel schlechtem Inhalt verstehe ich den ganzen Aufschrei rund um Placement überhaupt nicht. Schließlich würden sich wenige Firmen finden, die bei solch einem Quatsch Ihre Produkte präsentieren wollen. Vielleicht ist deswegen der Staat dagegen, weil das dem Plan das Volk zu verdummen zuwider läuft – eine gewagte Theorie, aber nun ist sie raus.

Der Eisberg google versenkt die Titanic Produzenten

Samstag, 12. Februar 2011

Oder wie es der Kollegen Justus Endert in seinem Artikel trefflich mit „Der Tag, an dem Google den Film beerdigte und keiner es merkte“ beschrieben hat.
Einen Tag vor der Berlinale-Eröffnung sprachen Kulturstaatsminister Bernd Neumann und Philipp Schindler, Vice President Northern & Central Europe bei Google zu den versammelten deutschen Film- und Fernsehproduzenten in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Nichts weniger als den Tod des Produzentenberufs hatte Schindler angekündigt, in dem er von Formaten sprach, die für IPTV oder webTv konzipiert wurden und mitunter sehr erfolgreich sind. Eine Finanzierung durch die Werbeerlöse auf einem eigenen Kanal geht schon heute und sollte sich ein tolles Stück Leinwand auf der Plattform verirren, so könnte man sich die Werbeeinnahmen auch teilen. Hier wird von mehr als 22% – in Anspielung auf das Angebot von P7S1 an die Produzenten im Bereich Product Placement – gesprochen.
Die Übermacht an Bewegtbild auf youtube ist erdrückend. Pro Sekunde werden Hunderte Videos hochgeladen, die Mehrheit dürfte mittlerweile einst für TV/ Kino produzierte Formate sein. Zwar will google weder Sender noch Produzent, aber Plattform sein. Eine, die mittlerweile auf den neuen TV Geräten generisch läuft und sich mit HD auch in Qualität vom pixeligen, wackeligen Bild weiter entwickelt hat.