Mit ‘Model 3’ getaggte Artikel

My other car is a reservation: Tesla Model 3

Dienstag, 08. August 2017

How I became a Tesla Model 3 reservation holder

For your information, I’ve worked for Audi from 2002 until 2009 in various positions, while the last one was by far the most exotic and illustrious: Product Placement. In 2005/6 I was based in Santa Monica, CA. As you might know, in movies they mostly drive the newest, coolest cars a manufacturer can deliver. In my case from S4 to R8, the whole nine yards. Having said this, I still admire Audi for its interior design, which still uses the highest qualities in any material used.

But the moment I left the company this desire faded quickly. I moved to Munich, where daily commutes suck big time. Here you ride a bike or the subway to work or to go places. The Porsche 911 Targa from 1985 in babyblue, which I bought in Los Angeles, was reserved for sunny weekends during the summer. Man, I loved that car with its sentimental value, although my interest in vehicles in general faded away. Until I kept on reading about Tesla and their uncomprimising approach. Just a few weeks prior VW’s #Dieselgate I wrote this post about the future of mobility. It only took me a little over a week to write down my train of thoughts in a second post about Tesla. The brand sparked my interest in cars again, or I got electrified so to speak. Lucky me I had the chance for a short test drive in a Model S plus a loan for a couple of days for two pieces for t3n digital pioneers.

There is absolutely no doubt, that the interior lacks the quality materials used in an Audi. It is also obvious that gaps between parts/ components are not as thin. But once you start rolling in a Tesla, those things become irrelevant immediately. The company manages to provide you an iPhone on wheels, combined with unthinkable torque and a good conscience on top of it. While Dieselgate unfolded, rumors of an affordable Tesla made the rounds. And it dawned on me, that my Porsche 911 must go for the inevitable future of mobility.

The day has come: 31st March 2016

Yes, I was one of those standing in line in front of a Tesla store on the morning of 31st of March 2016. I can’t tell you how shocked I was to see a line at 8:40. We are talking Munich, the home of BMW! And still, people were lining up for making a reservation for an electric car, which nobody has even seen yet and won’t go on sale for at least two years. The first in line have even camped out! Weird.

Around 10ish I reached the computer and placed two reservations. Of course I stayed up at night to watch the show. After the unveil I decided within a second, that I’m going to keep the reservations.

Elektro-Autos: Leistungs- und Preisvergleich

Freitag, 25. November 2016

Letztes Wochenende verscherzte es sich Mathias Müller, Vorstand VW mit einigen Kunden oder Bürgern gleichermassen. Die Elektromobilität könnte schon heute funktionieren, wenn die Kunden nur die Autos kaufen würden. Also anders ausgedrückt, das Angebot ist vorhanden, nur die Nachfrage ist nicht da.

Ohne das Ergebnis vorweg zu nehmen hat Volkswagen ein völlig unattraktives e-Fahrzeugangebot. Der Name Volkswagen spiegelt sich in jedem Fall nicht in den Preisen wieder. Hier bieten z.B. BMW oder Renault derzeit Alternativen an, die deutlich mehr Auto, Komfort und Reichweite zum gleichen oder gar günstigeren Preis bieten. Im Angesicht dieser Tatsache ist die Aussage von Müller nicht nur frech, sondern eher Spott und Hohn.

Vergleich Volkswagen

Als erstes fällt auf, dass man den eGolf nicht konfigurieren kann. Klickt man auf Konfigurator öffnet sich dieser zwar, doch der eGolf ist nicht dabei. Auf der kompletten Seite gibt es auch keinen Preis. Hierzu muss man am unteren Ende die richtige Schaltfläche drücken und gelangt auf die Seite der Produktbroschüren. Beim elektrischen up! hingegen gibt es einen Konfigurator, doch die Seitenstrukturen und Unterseiten ergeben überhaupt keinen Sinn.
Selbst auf der „E-Seite“ des Konzerns gleichen sich weder Aufbau noch Informationsgehalt der Golf- oder up! Unterseiten. Offensichtlich will VW hier gar kein Auto verkaufen, sonst würde man nicht tief in den Produktbroschüren vergraben nach der Reichweite des e-up! suchen müssen.

up!
27.495 € e-load up!, 82 PS
13.700 € TSI Blue Motion high up!, 90 PS

Die Reichweite NEFZ vom e-up! beträgt 160km und kostet ziemlich genau doppelt soviel als ein vergleichbarer up! mit Verbrennungsmotor.

Zum Vergleich kostet ein Renault Zoe R40 Intens 26.700€ (ab 24.900€) und bietet 400km Reichweite. Allerdings bietet die Zoe einen größeren Innenraum,  2 Kofferräume und ist ein reines Elektroauto. Der e-up! ist demnach alles andere als konkurrenzfähig.

Golf
34.900 € eGolf, 115 PS inkl. Navi Discover Media
22.710 € TSI Blue Motion Trendline, 115 PS inkl. Navi Discover Media
24.365 € TSI Blue Motion Comfortline, 115 PS inkl. Navi Discover Media
24.665 € TSI Blue Motion Comfortline, 125 PS inkl. Navi Discover Media
25.915 € TSI Blue Motion Highline, 125 PS inkl. Navi Discover Media

Die Reichweite NEFZ vom e-Golf beträgt 190km und kostet über ein Drittel mehr als die teuerste Alternative mit Verbrennungsmotor.

Zum Vergleich kostet ein BMW i3 mit 190km Reichweite auch 34.950 €, allerdings handelt es sich hierbei um ein deutlich geräumigeres Fahrzeug. Des weiteren ist der i3 als Elektrofahrzeug konzipiert und bei allen Teilen plus Produktion wird besonders auf die Umweltverträglichkeit geachtet. Für 1.200 € Aufpreis steigt die Reichweite auf 300km. Der Golf ist demnach nicht konkurrenzfähig.

Tesla Model 3 und die ewige Preisdiskussion

Nein, ich weiß natürlich auch nicht, was das Model ≡  kosten wird, doch möchte ich mit einigen Diskussionen um die zu erwartenden Preise mit Bezug auf die Preisgestaltung beim Model S aufräumen.

Viele scheinen mit der Mehrwertsteuer in Deutschland und derselben in USA ziemlich durcheinander zu kommen und leiten daher Mondpreise für das kommende Model ≡ ab. Im Raum stehen 35.000 US$ für die Basis.
Angenommen ein Model S 75 in der Grundfiguration kostet in USA 74.500 US$ (siehe Bildergalerie), dann handelt es sich hierbei um den Kaufpreis ohne Steuer. Diese ist von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich. Daher ist der Nettopreis des Model S 75 auch 74.500 US$.
Das gleiche Modell kostet in Deutschland 83.620 € brutto. Darin enthalten sind aber bereits die 2000€ Umweltbonus von Tesla, macht 85.620 € brutto Listenpreis. Bei aktuell 19% MwSt sind das 71.949,58 € netto oder beim heutigen Devisenkurs von 1,06 entsprechend 76.266 US$. Der Preisunterschied vom US Markt zum deutschen Markt ist auffällig gering. Interessierte können ja gerne mal die Preise für einen A8, Q7, C-Klasse in D oder USA recherchieren; der US Automarkt ist einfach günstiger.

Unterm Strich wird das Model ≡ also ca. 35.000 € netto oder 41650 € kosten. Nur weil es so schön ist, wollte ich den Slogan mal ausschreiben: Ford tried to kill s≡x !

 

Wieso ich an Tesla glaube…

Donnerstag, 04. August 2016

…liegt an den verzweifelnden Versuchen vieler, das Unternehmen schlecht zu reden!

Erster Toter mit  Tesla Autopilot

Ich hatte schon direkt nach dem Unfall überlegt einen Artikel zu verfassen, doch mich dagegen entschieden. Zuviele Fakten sprechen einfach gegen diesen Sturm aus Scheiße, in deren Zentrum sich die Medien befinden. Fanden die noch Wochen vor dem Unfall nur lobende Worte für den visionären CEO Elon Musk und die unglaubliche Präzision des Autopiloten von Tesla, so stürzten sich dieselben Blätter auf den ersten Todesfall wie die Fliegen auf die Scheiße. Als Blogger oder Twitterer darf man sich – vielleicht – ein wenig zu stark emotionalisieren. Ein Produkt ins Herz schließen und es gegen Angriffe verteidigen. Doch der Journalismus von heute ist schon lange nicht mehr getrieben von Recherche, Fakten und Analyse, sondern vielmehr ausschließlich von Werbe Euros. Die verrückteste Schlagzeile, die gewagteste These und die schlimmste Version sind gerade noch gut genug. Man denke nur an Schneefall im Winter – jeder Wintereinbruch mit starken Schneefällen kann einfach kein Wintereinbruch mit starken Schneefällen mehr sein. Horror, Blizzard, Weltuntergang müssen es schon mindestens sein.

Aber ich schweife ab. Die Faktenlage besagt eindeutig, der LKW Fahrer hat dem Autofahrer die Vorfahrt genommen. Passiert jeden Tag, überall auf der Welt. Der Autofahrer hat es nicht – oder zu spät – gemerkt und ist in den LKW hinein gefahren. Passiert jeden Tag, überall auf der Welt. Dabei war im Auto aber ein Computer am Werk – passierte noch nie, irgendwo auf der Welt.
Gerüchteweise – Fakten dazu habe ich nicht gefunden – soll der Fahrer den Film „Harry Potter“ geschaut haben. Passiert nicht jeden Tag, aber SMS Schreiben, eMail lesen oder im Internet surfen schon eher regelmäßig. Fasst man nun alles zusammen, hat eine Software einen queren LKW nicht erkannt, während der Fahrer schlicht und ergreifend jegliche Regel der Strassenverkehrsordnung missachtete. Die Schuld liegt demnach in erster Linie beim Lkw Fahrer und dann beim Autofahrer.

Für alle mit Schnappatmung: Die Ratio Tote/ km zeigt eindeutig, dass der Autopilot von Tesla nahezu doppelt soweit fährt, bis einer stirbt, als wenn ein Mensch steuert. Unterm Strich haben wir doch also gewonnen, oder?

Hedgefond Manager Marc B Spiegel

Meine Auslassungen zur Presse habe ich oben bereits getan. Zur Verstärkung des obigen Eindrucks ein Artikel aus der Süddeutschen Zeitung von gestern „Dieser Mann prophezeit Teslas Untergang„. Ein gewisser Mark B. Spiegel, von Berufswegen Hedgefund Manager, wettet mit seinem Hedgefund Stanphyl Capital Management gegen das Unternehmen von Elon Musk.

Wer recherchiert denn eigentlich bei Euch die Hintergründe? Im Fall von Mark B. Spiegel hätte geholfen, einfach mal die Webseite aufzurufen:

Stanphyl

Neben dem Design und dem Inhalt auf dieser hingerotzten Seite, hätte das Werbebanner eines Webspace Anbieters – hier godaddy.com – eigentlich Zweifel am Erfolg des Hr Spiegel aufkommen lassen müssen. Das wäre ungefähr genauso ein Interview mit mir zu führen und mich als „Automobilexperten und Strategieberater“ zu titulieren. Obwohl ich zugegeben muss, wenn es sein muss, dürft ihr gerne über das Kontaktformular anfragen.

Als neugieriger Mensch half mir auch Whois weiter. Die Webseite wurde am 07.07.2009 registriert und sieht immer noch so aus (siehe oben)! In sieben Jahren fand Mark also keine Zeit, auf Fivr nach einem Web-Designer zu fahnden und sich für 400 US$ einen ansehnlichen Internetauftritt zuzulegen?

Liebe SZ, ihr besitzt dann noch die krönende Dreistigkeit dieses Interview von einem fünftklassigen Hedgefund Manager an Eure Leser per paywall zu verkaufen? Das schlägt dem Fass den Boden aus.

Stadler Interview AMS & manager-magazin

Die Einblicke in das Leben eines Vorstandsvorsitzendes eines deutschen Premiumautomobilbauers dieser Tage ist sehr aufregend. Da werden die Fragen vorab geklärt und die Antworten von der PR Abteilung bis auf . und , feingeschliffen. Soweit Standardprozedere. Doch liest man einfach den Text, dann werde zumindest ich das Gefühl nicht los, da will einer nicht zugegeben, dass er (oder eine ganze Branche arroganter Manager) geschlafen hat.

Im MM tönt Stadler „es geht ums Überleben“, während in der AMS folgende Aussage kommt:

Es ist durchaus beachtlich, wenn plötzlich ein neuer Hersteller aus dem Nichts auftaucht und der Autoindustrie zeigen will, wie Elektroautos gebaut werden. Für mich weniger verwunderlich ist, dass er damit bis heute kein Geld verdient. In einer anderen Liga spielen Apple und Google, die über hohe Liquidität verfügen und wirklich disruptiv agieren. Diese Bedrohung spüren wir und, ehrlich gesagt, begreifen wir bei Audi diesen Druck als Chance.

Dechiffriert spricht er Tesla Anerkennung aus, um diese mit dem Hinweis auf Unternehmensverluste sofort zu relativieren. Ein weiterer Tiefschlag gegen Tesla kommt in Verbindung mit Google und Apple, die „wirklich disruptiv agieren“. Aha, wo denn? Gerade Apple hat im Automobilbereich noch absolut nichts geliefert, was die Aussage von Disruption untermauert. Google fährt seit Jahren mit 25km/h voll-autonom in Eierschalen durch die Gegend, scheint aber offensichtlich kein Interesse am Automobilbau zu haben.
Fakt ist, dass Audi & Co den kleinen Hersteller Tesla immer belächelte. Weil er ein Elektroauto bauen will! Weil er ein Elektroauto aus Aluminium bauen will! Seitdem Tesla

  • überall Ladestationen aufstellt
  • die Reichweite auf echte +300km aufgeblasen hat
  • das sicherste Auto der Welt baut
  • die zufriedensten Kunden besitzt

und nun mit einem Mittelklasse Modell knapp 400.000 Vorbestellungen einheimste, sind Wolfsburg und Co aufgewacht. Tesla führt sie alle vor, denn sie alle träumen davon ihre Autos per Update mit neuen Funktionen auszustatten, können es aber nicht. Also klammern sie sich an Spaltmasse und Alexander Dobrindt.

  • Diese Ignoranz zuzugeben, einer fatale Fehleinschätzung in der Antriebstechnik aufgessesen zu sein..
  • Diese Arroganz zu behaupten, Audi müsse nicht immer „erster sein“ vor dem Hintergrund eines jahrelangen Wettstreits Premiumanbieter Nr. 1 zu werden und den Markenslogan Vorsprung durch Technik gebetsmühlenartig zu verbreiten…

All das zeigt mir, Tesla ist auf dem richtigen Weg. Elon Musk darf sich jetzt nur nicht mit immer neuen Modellen verheben. Das Model 3 muss kommen, so pünktlich wie möglich. Alles andere muss jetzt erstmal warten!

 

Mit diesem Artikel nehme ich an der Blogparade #BPeMobility teil.