Mit ‘m-payment’ getaggte Artikel

cash26 bedeutet Bargeld ohne EC Karte

Montag, 26. Oktober 2015

Alle reden von mobile payment, doch die Nutzung hinkt den Versprechungen hinterher. Die Nutzer – allen voran die Deutschen – hängen am Bargeld. Während meines Urlaubs bekam ich als Kunde von number26 die Info, dass die neue Dienstleistung cash26 mit der aktuellen App Version von number26 verfügbar ist. Endlich zurück in Deutschland habe ich das heute sogleich ausprobiert.
Es gibt zahlreiche Artikel im Netz (hier z.B. von mobiflip.de) zum Start von cash26, doch wollte ich das live ausprobieren. In der neuen App gibt es unter dem „+“ Zeichen nun die Funktion cash26. Damit kann man Geld abheben oder einzahlen.

  1. Auswählen
  2. Betrag eingeben
  3. Bestätigen
  4. Fertig

Im Penny bei mir um die Ecke stelle ich mich also an die Kasse und halte der Dame selbstbewusst mein iPhone mit dem Strichcode auf der App vor die Nase „Hallo, ich möchte hier gerne Geld abheben!“. Der Gesichtsausdruck war unbezahlbar. Offenbar bin ich der Erste hier, der per App Bargeld abhebt. Dem zusätzlichen Hinweis „Einfach über den Scanner halten“ folgt sie und ist mächtig baff, als plötzlich die Kasse aufgeht, ein Bon kommt und die Anzeige „-50,00 €“ anzeigt. Ohne Zicken bekomme ich mein Geld. Die Leute hinter mir in der Schlange murmelen skeptisch vor sich hin, was das denn nun wieder für ein moderner Scheiß sei…

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Auf zur Filiale

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Mit wenigen Klicks 50 € bestellt

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1a geklappt

Fazit

Diese Idee von number26 ist ein Zwischenschritt zum eigentlichen mobile payment, bietet aber den Bargeldliebhabern bis auf weiteres tatsächlich die Möglichkeit an selbiges zu kommen, ohne eine Brieftasche voller Plastikkarten mitzuschleppen.
So simpel und einfach wie es hier klingt, so genial ist die Idee. Berücksichtigt man hier noch das Einzahlen von Geld auf das Konto, so ersetzt der Anbieter den Bedarf für eine Filiale rund um das Thema Bargeld mit den 3000 cash26 Akzeptanzstellen wie z.B. Penny. Somit schließt number26 eine weitere Lücke und macht sich von den Geldautomaten anderer Institute unabhängig. Vor allem aber gibt es einen echten Mehrwert, sobald Apple Pay verfügbar ist (das scheint ja unmittelbar bevorzustehen). Dann bedarf es nur noch eines iPhones (oder Android), um faktisch alle Transaktionen im Handel zu erledigen.

Mobile Payment inside

Montag, 10. August 2015

Wenn der Nutzer nachdenkt, haben wir ein Problem

Das Ratpack hat sich bei mobilbranche.de zum Thema Apple Pay & Co geäußert. Im Artikel wird in der Einleitung konstatiert, dass der Hype um das Thema langsam abflacht und ich denke, dass ist gut so.

Auf fast allen meiner Vorträge habe ich eingangs immer ein und dieselbe Frage gestellt: „Wer hat denn hier schon mal mobil eingekauft?“ und regelmäßig gefühlte <10% hoben die Hand. Das ständige Gerede von mobile payment als Innovation dieser Dekade ist für Außenstehende der IT total langweilig und zudem überhaupt nicht nachvollziehbar. Denn zum Einen gilt das Bezahlen für ein Gut oder Dienstleistung nun wirklich mehrheitlich nicht als innovativ und ist obendrein in der Regel negativ besetzt – wer zahlt schon gerne? Zum Anderen ist es ein unbewusster, über das gesamte (bisherige) Leben, einstudierter Prozess. Alle Lösungen ante Apple Pay legten zuviel Fokus auf die Technik. Doch sie vernachlässigten dabei den Nutzer.

Der Versuch aus einem vergleichsweise langweiligen Prozess, dem Bezahlvorgang an der Kasse, ein eigenständiges Produkt zu machen, konnte nicht funktionieren. (Maik Klotz)

In der Szene wurden sogenannte Mehrwertdienste als Katalysator ausgelobt. Also Dienste wie z.B. mytaxi, Deutsche Bahn oder eben opentabs, bei denen der Nutzer der App eine andere Art von Belohnung erhält und die Bezahlung eben einfach als Teil des Ganzen begriffen wird.

Mobile Payment ist kein Produkt, sondern Teil eines Angebotes. (Andre M. Bajorat)

Doch nicht nur die Mehrwerte alleine sind ein Garant für den Erfolg. Denn die Belohnung für den Nutzer muss sehr hoch ausfallen, dass er am Ende die Bezahlung auch wagt. Ja, ich nutze hier explizit das Wort Wagnis oder vielleicht auch gleich die Steigerung Risiko. Denn für die meisten Deutschen ist Facebook auf dem Handy normal, doch die Eingabe von sensiblen Bankdaten ein digital gewordener Sicherheitsalbtraum. In diesem Zusammenhang wird auch immer wieder viel von Vertrauen gesprochen. Es mangelt den Nutzern oft an selbigen. Schließlich werden Kreditkarten – obwohl im Portemonnaie – aus schierer Unsicherheit vor fehlerhaften Abbuchungen nicht genutzt. Der Deutsche ist eben ein EC Karten Junkie und fühlt sich mit seiner IBAN vom Girokonto wohler – wenn die nur nicht so lange wäre.

Das Vertrauen in sich selbst, oder aber die Bank ist nicht groß. In der Regel kommt auch eine dramatische Fehlinformation zum Tragen, gekoppelt mit dem Irrglauben die benutzten Zahlungsmittel wie Bargeld oder EC Karte seien unfehlbar (Falschgeld, Geldautomaten Jammer). Sich diesen Vorurteilen zu stellen, bedarf es viel Geduld und Marketing. Unterstützen kann hier die Integration direkt in die Tiefen des Betriebssystems von Apple oder Android. Vor allem Apple Pay mit der nahtlosen Integration der iTunes Konten kann hier vor allem zwei Dinge ausspielen:

  • Vertrauen
  • Nutzerfreundlichkeit

Der Vertrauensvorschuss der Marke ist gigantisch und gleichzeitig ist alles so einfach und reibungslos. Dank des SDK für Drittanbieter erhalten Anbieter  wie wir die Gelegenheit Teil von Apple zu werden. Immer mehr Apps werden Apple Pay integrieren und diese perfekte Verzahnung mit einem Betriebssystem wird die Bezahlung zu dem machen, was sie sein sollte: Ein notwendiges Übel, was man ohne nachzudenken – unterbewusst – abwickelt. Daher bin ich froh, dass der Hype um das Thema endlich aufhört und die leisen Töne von nun an in die mobile Bezahlzukunft führen. Denn erst wenn niemand mehr über das Bezahlen mit dem Fingerabdruck nachdenkt, sind wir endlich in der wunderschönen Welt angekommen, von der alle seit Jahren sprechen!

Apple Pay und Android Pay werden mit mobile payment inside dafür sorgen. Wann ist es nur endlich hier soweit?

paydirekt und Tesla

Dienstag, 04. August 2015

Aus aktuellem Anlass: paydirekt Meldung

Als ich die Einladung erhielt, auf der 20. Handelsblattagung im März’15 zum Thema „Privatkundengeschäft“ zu sprechen, konnte ich meine Rolle nicht ganz einordnen. Nach Rücksprache mit dem Veranstalter sollte ich mich auf die Kundenorientierung konzentrieren und hier eine Analogie zum derzeitigen Zustand dieses Geschäftsbereichs der Banken finden. (Programm).
Die aktuelle Meldung zu paydirekt aus der Presse rief meinen Vortrag von März in Erinnerung. Demzufolge steht der neue Zahldienst in den Startlöchern. Zum Zeitpunkt dieses Beitrags gibt es nicht mal eine funktionierende Webseite. In Anbetracht der Tatsache, dass heute eine halbwegs begabter 10 Jähriger eine HTML Webseite bauen kann, würde ich gerne mit dem Sparkassenverband über deren Definition von „Startloch“ gerne mal philosophieren.

Anbei die Folien in chronologischer Reihenfolge mit dem entsprechenden Redetext.

Folie 1

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Im Jahr 2007/8 war ich bei Audi für das Branded Entertainment verantwortlich und wir steckten mitten in den Vorbereitungen für eine weltweite Marketingkampagne des Product Placement im Film Iron Man (hier eine Zusammenfassung als Video für interessierte Leser). Nach Außen lag der Fokus bei BMW, Audi und Mercedes auf hochgezüchteten, schweren Limousinen mit außerordentlichen Fahrleistungen.
Gleichzeitig aber gab es hinter verschlossenen Türen bei BMW eine richtungsweisende Entscheidung. Nämlich die Elektromobilität mit dem „Projekt i“ zu gestalten. Zudem gab es die Marke Tesla, die mit einem umgebauten Lotus ein einziges Fahrzeugmodell im Programm hatte.
Das Thema Elektro war nicht mehr als ein belächeltes Antriebskonzept für Ökoverrückte.

Folie 2

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Machen wir einen Sprung ins Jahr 2012. Audi präsentiert den Audi A4 mit Start/ Stop Technik.
Tesla präsentiert eine Oberklasse Limousine mit über 300km Reichweite und einem Alu Rahmen. Der Vorsprung durch Technik im Verbau von Alu Komponenten geriet nicht erst durch den Tesla ins Wanken. Doch wurde die Marke Tesla weiterhin nicht Ernst genommen.

Folie 3

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In 2013 feierte der BMW i3 in drei Mega Städten gleichzeitig Premiere und die Autoindustrie aus Deutschland belächelte das zugegebenermassen unglücklich aussehende Elektroauto. BMW hatte eine Milliardenwette abgeschlossen und löste ein.

Tesla räumte beim US Crashtest die höchste Punktzahl ab, die je eine Fahrzeug erzielte. Auch den europäischen Crashtest überstand der Tesla mit Bravour. Das Gelächter in der Branche wurde leiser.

Folie 4

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In 2014 einigte sich Europa auf einen gemeinsamen Stecker für E-Mobilität. Gleichzeitig waren die Stromkonzerne natürlich sofort vorne mit dabei, wenn es um s Geldverdienen geht und installierten Ihre Stromtankstellen im Ländle, Bundesland oder der Republik. Jeder mit seiner eigenen Technik, Abrechnung, Registrierung usw.

Gelächter im Saal

Tesla – ein „startup“ aus Kalifornien – verfünffachte die Anzahl des sogenannten Supercharger Netzwerks zum Vorjahr auf nun 2000 Ladestationen an 400 Standorten in USA, Europa und Asien. Man kann von San Diego nach Seattle oder New York, von Oslo nach Rom fahren. Auf dem Weg findet sich immer eine Ladestation von Tesla. Und weil das nicht schon verrückt genug ist, tanken Kunden mit Tesla Model S 85 gratis. Für. Immer.

Fazit

Da kommt ein Startup mit einer klaren Vision und noch mehr Lösungsorientierung und wird von seinen Kunden verehrt (höchste Zufriedenheitswerte der Industrie). Tesla löste die bim Kunden bekannten Problemstellungen: Reichweite, Ladestationen, hohe Kosten. Tesla verkaufte in Kalifornien zeitweise mehr Model S als S Klasse, 7er und A8 zusammen. Die OEM aus Deutschland haben geschlafen und ihren Produkten eine Evolution nach der anderen geschenkt. Aber eine Revolution wurde nicht zugelassen, echte Innovationen beginnen auf einem weißen Blatt Papier bei Tesla, Google und neuerdings Apple.

Was das alles mit paydirekt zu tun hat?
Elon Musk – der Mann hinter Tesla – war 2000 Mitgründer von PayPal. Nach 15 Jahren wacht der deutsche Bankenapparat auf und merkt „Ui, dieser e-commerce setzt sich doch irgendwie durch und selbst ich (60 Jahre, Sparkassenvorstand in Buxtehude und Mitglied im Schützenverein) habe schon mal was im Internet gekauft und //Trommelwirbel// bezahlt.“ Da darf man die Banken schon fragen, was sie die letzten Jahre über gemacht haben?

Doch damit nicht genug. Die nun geplante Lösung ist für Webseiten gedacht und ignoriert damit die größte Erfolgsgeschichte seit Menschengedenken: das Smartphone. Anbei ein paar Statistiken zum Thema digitale Revolution mit dem Smartphone. Vielleicht besinnt man sich bei paydirekt nochmal, obwohl ich vermute, dass das erst im Jahr 2025 durchdringt.

  • Zum Marktstart des iPhone 6 verkaufte Apple am ersten Wochenende mehr Rechenleistung, als alle verfügbaren Computer auf der Erde in 1995 zusammbrachten
  • Es gibt 5x mehr Mobiltelefone als PCs
  • Das Einkaufsvolumen über Smartphones erreicht im Jahr 2018 ca 700 Mrd $ nach 182 Mrd in 2013
  • In zwei Jahren werden 1 Mrd Menschen mit einer Geschwindigkeit von 4G mobile surfen
  • 189 Mio Facebook Nutzer sind „mobile only“ und bereits 30% der Werbeeinnahmen werden mobil generiert
  • 91% der Amerikaner sagen, dass ihr Smartphone 24/7 in Greifreichweite ist

Reicht das?

Zu langsam. Keine Kundenorientierung. Und überhaupt nicht cool (mal das Logo gesehen?). Kümmert Euch lieber um s Online Banking und macht das schöner und über eine App erreichbar. Der drops ist mit PayPal und Apple Pay gelutscht.

 

Neukunde Burger King

Montag, 09. Februar 2015

17 BURGER KING® Restaurants öffnen in Kooperation mit opentabs Fastlanes für eilige Gäste

Als eines der ersten Unternehmen der QSR-Branche in Deutschland ermöglicht BURGER KING® seinen Gästen seit 9. Februar in ausgewählten Restaurants via App flammengegrillte Beef-Burger und andere Köstlichkeiten zu bestellen und zu bezahlen. Dabei sind gestern zehn Restaurants in Süddeutschland gestartet und ab 18. Februar kommen sieben weitere in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hinzu.

BK-Fastlane

Zunächst werden in einer Testphase 17 BURGER KING® Restaurants mit Fastlanes ausgestattet, die es den Gästen ermöglichen, ihre Bestellung dort direkt abzuholen. Die teilnehmenden Restaurants werden dem Gast automatisch in der App angezeigt. Der Gast kann das BURGER KING® Menu mit nur einem Klick laden und seine gewünschten BURGER KING® Produkte aus dem gesamten Angebot des Restaurants in der App auswählen, bestellen und bezahlen. Die Bestellinformationen werden direkt an das entsprechende BURGER KING® Restaurant weitergeleitet, wo die Bestellung frisch zubereitet wird – getreu dem Motto GESCHMACK IST KING®. Noch vor Versand der Bestellung zeigt die App an, in wie viel Minuten diese zur Abholung bereit ist. Dies gibt den BURGER KING® Gästen die Möglichkeit, bereits von unterwegs ihre Bestellung aufzugeben und diese anschließend im Restaurant direkt über die Fastlane mitzunehmen.

 

Ergänzung 04.05.2015 | Weitere Burger King und Dunkin Donuts
In Leipzig gehen heute weitere Filialen der königlichen Burgerkette ans Netz und zeitgleich auch die nächste internationale Kette Dunkin‘ Donuts.

Das ist Leben ist so schön!

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Essen bedeutet Leben

Unter diesem Motto sollte ein emotionaler Trailer rund um das Erlebnis opentabs entstehen. Da wir mit dem gegebenen Budget unmöglich selbst Drehen konnten, mussten wir auf Datenbanken wie z.b. istockphoto zurückgreifen. Aber schön der Reihe nach.
Im ersten Schritt sah ich mir gemeinsam mit unserer Praktikantin diverse emotionale Trailer an. Natürlich waren da einige von Apple dabei, doch auch andere Firmen haben tolle Werbefilme um Ihre Produktidee gedreht. Von diesen Filmen ließen wir uns inspirieren; wobei wir entweder draußen unterwegs waren oder in einem abgeschlossenen Raum – weg von all dem täglichen Trubel – hockten und immer wieder von Neuem überlegten, wie man eine digitale, mobile Essensbestellung emotionalisieren kann.
Der Markenkern von opentabs beschreibt sich mit „In der Schlange stehen ist auch vorne blöd“, „Wartest Du noch, oder isst Du schon?“ kombiniert mit „So bestellt man heute“ bzw „Mobil, bargeldlos und ohne Warten“. Letztlich ist der offenkundigste Vorteil für den Nutzer der opentabs App tatsächlich die Zeitersparnis und der Verzicht auf Bargeld. Letzteres wird allerdings in der Öffentlichkeit immer strittig diskutiert, somit blieb das Thema Warten. Nun hatten wir zumindest den ersten Ansatz eines roten Fadens für den Film.
Als nächstes wollten wir eigentlich die tollen und leckeren Speisen unserer Kunden in Szene setzen. Dieses Unterfangen scheiterte jedoch schlicht an fehlendem Material von Burritos, Salaten oder ähnlichem. Die Gerichte eigenhändig filmisch festzuhalten konnten wir aus Zeit- und Ausstattungsmangel vergessen. Die besagten Bilder Datenbanken gaben hier leider auch nicht viel mehr her. Folglich überlegten wir, um wir Speisen irgendwie umschreiben konnten. Eine Liste mit Adjektiven wie sauer, scharf, lecker, usw war die Folge.

Daraus entwickelte sich die Idee mit eben diesen Adjektiven eine Geschichte zu erzählen. Das Verknüpfen von besonders schönen, emotionalen Momenten und passenden Beschreibung von Essen hatte letztlich folgende Trailer zum Ergebnis.

Die 20 Sekunden Version

Die 30 Sekunden Version

Digitalisierung des pagers von Vapiano

Dienstag, 20. August 2013

Die Digitalisierung von Plastik

Die Digitalisierung schreitet unnachgiebig voran und macht auch nicht vor der Gastronomie halt. Unser neuer Kunde dean&david nutzt ein altes Rufsystem, um die Kunden an den Tresen zu rufen. Die Integration von opentabs scheiterte bisher daran, dass die sehr stark schwankende Zubereitungszeiten in einer Filiale des Franchisekonzepts keine genaue Vorhersage für den Nutzer möglich machen. Die Herausforderung bestand demnach, diese Funktion irgendwie in das opentabs Universum zu integrieren.
Das Produktmanagement bestehend aus den Gründern Sebastian Heise, Dirk Röder und einem externen Dienstleister steckte also die Köpfe zusammen, um dieses Problem günstig und operativ simpel zu lösen. Jetzt wo die Lösung da ist, klingt es so einfach: Jeder opentabs Bon enthält einen Strichcode und am Ende der Produktionsstrasse im Restaurant steht ein Scanner, der die Infos vom Strichcode an unseren Server weiterleitet. Dieser generiert eine Push Nachricht für den Bestellenden und fertig ist die Digitalisierung der teuren Plastikteilchen. Abgesehen davon kostet unserer Lösung ca 30% von einem herkömmlichen Rufsystem.
Oh, und bei uns kann auch kein Plastikteil auf den Boden fallen und kaputtgehen, was dann mit 30-40 EUR zu Buche schlägt.

Erster deutscher Kaffee mit Mobile payment

Mittwoch, 02. Januar 2013

Mobile payment bei opentabs

Gemeinsam mit SFCC feiern wir die erste mobile Transaktion in Deutschland in der Filiale am Kurfürstenplatz.
Die aktuelle Version von opentabs enthält nun auch mobile payment über Kreditkarte (MC und VISA). So kann der Nutzer die Schlange an der Kasse überspringen und per App drängeln, ohne zu pöbeln.

Hier in der Filiale im Herzen von Schwabing wird opentabs getestet und bei Erfolg in allen anderen Filialen der SFCC ausgerollt. Wir freuen uns riesig über diesen großen Meilenstein unserer kleinen Firma.

 

Ergänzung 30. Mai 2013 | Ausrollen
Nach dem erfolgreichen Test in den letzten Wochen werden wir opentabs in andere Filialen der SFCC ausrollen und zugleich auch unsere offene API testen. Der Kassenhändler KMZ hat auf für die Vectron Kasse eine Schnittstelle programmiert die unser JSON einlesen und verarbeiten kann. Somit verbucht die Kasse alles ordentlich, so als hätte es eine Bedienung vor Ort per Hand eingegeben.

App s für den Alltag

Samstag, 11. August 2012

Die Digitalisierung nimmt stetig zu und das Smartphone entwickelt sich immer mehr zum wirklich nützlichen Helferlein – oder verlängerten Arm im Alltag.
Vor Jahren noch Zukunftsmusik, ist es heute natürlich schnell in einer Suchmaschine nach Antworten auf alltägliche Fragen zu finden. Das reine Telefonieren ist nur noch eine von vielen Funktionen des heutigen iPhone oder Android Telefons.
Die Zugauskunft oder der Fahrplan des ÖNV dienten neben der Wettervorhersage als zu Anfangs meist genutzte Funktionen. Im Laufe der Zeit eroberte das Telefon immer mehr Bereiche des Alltags und mittlerweile ist das Buchen, Reservieren und Kaufen von Zugtickets, Hotelzimmer oder gar Flügen Normalität. Doch das Smartphone integriert sich immer mehr in den Alltag und übernimmt zunehmend auch Zahlungsaufgaben. Vermehrt liest man vom m-commerce und den Problemen bzw Herausforderungen des Marktes. Zudem fallen immer wieder Begriffe wie NFC, Secure SIM und ähnliches.

Ein Blick auf das Hier und Jetzt verdeutlicht, dass selbst Deutschland im m-commerce angekommen ist. Die Deutsche Bahn erlaubt das Ausstellen und Bezahlen von Zugtickets bereits per App und kleine Nischen werden durch innovative Start-ups zunehmend auch besetzt. Erst kürzlich gab myTaxi die Bezahlung des Taxis nun auch in Ihrer Taxi App frei. Die US-Kette Starbucks verkauft in USA und Kanada mittlerweile jeden vierten Kaffee über die Smartphone App und will diese im Herbst 2012 auch in Deutschland einführen. Ein weiteres Start-up will gerade im Gastronomiebereich die Nutzung von iPhone und Android zur Regel machen und auch die mobile Bezahlung forcieren. opentabs aus München hat bereits eine Bestell App in Betrieben im Einsatz und wird in Kürze die mobile Bezahlung integrieren.

Während sich also an Techniken und Anwendungsgebieten theoretisch abgearbeitet wird, haben einige Firmen bereits Fakten geschaffen. Diese Vorreiter werden den Weg bereiten und vermutlich auch die Richtung nachhaltig vorgeben. Es ist im Grunde nur eine logische Weiterführung der Handynutzung, diese auch als Zahlungsmethode zu verwenden. Welche klassische Zahlungsvariante auch immer dahinter geschaltet ist, verschmilzt diese mit der App Nutzung und ist für den Nutzer gänzlich nebensächlich.

Derzeit sind hier die Kreditkarten vorne, bieten sie die wettbewerbsfähigsten Margen, doch schränkt dies die Nutzer ein. Leider verkennen die grossen Telkos erneut den Markt und fordern unrealistische Gebühren, die eine Amex alt aussehen lässt. Hier wird man einen weiteren Markt verlieren, weil man an die „schnelle Mark“ denkt. Mitleid ist allerdings unangebracht.

Dreharbeiten für den Spot „coffee to go“

Donnerstag, 09. August 2012

In der Schlange stehen ist auch vorne blöd. Drum kann man nun den „coffee to go“ per App vorbestellen und gleich mit dem Smartphone bezahlen.
In Vorbereitung für diesen Service drehen wir bereits einen Trailer, der den Ablauf für den Nutzer kurz und knapp darstellt. Als Drehort stellt uns netterweise die San Francisco Coffee Company Ihre Filiale am Kurfürstenplatz zur Verfügung.

Ab Januar 2013 soll es für Nutzer der opentabs App möglich sein, nicht nur die Bestellung aufzugeben sondern auch gleich über die App zu bezahlen. Hierfür muss eine VISA oder Mastercard Kreditkarte hinterlegt werden. Die Recherche zu dem Thema gestaltete sich ziemlich aufwendig, doch konnten wir über unseren Bekanntenkreis einen sogenannten Acquirer finden, der uns passable Konditionen einräumt und die Transaktionen abwickelt. Jetzt liegt es an den Entwicklern diese Funktionalität umzusetzen.

Gründung der opentabs UG

Dienstag, 17. Januar 2012

Die Idee

Das ist vermutlich jedem schon einmal passiert: Du sitzt in einer Bar/ Restaurant und hast Durst, doch die Bedienung ist beschäftigt und ein Blickkontakt ist einfach nicht herzustellen. Im November 2011 saß ich mal wieder in einem Restaurant. Ich trinke ziemlich viel Coke light/ zero und als ich wieder einmal trocken lief und die Bedienung mir partout kein neues Getränk an den Tisch brachte, kam die Idee, einfach mit einer App die Coke zu bestellen. Am Tresen würde die Bestellung mit der Tischnummer ankommen und müsste nur noch ausgetragen werden. Letztlich 2 von 3 Wegen gespart:
1. Weg: Speisekarte bringen
2. Weg: Getränkebestellung aufnehmen
3. Weg: Speisebestellung aufnehmen
Mit einer App wäre ich unabhängig von der Bedienung und sie hätte gleichzeitig viel mehr Zeit, weil sie weniger laufen müsste (siehe auch auf unserer Webseite)

Zu der Zeit traf ich mich regelmäßig mit Nicolas zum Mittagessen im Blockhouse auf der Leopoldstr. Da tauschten wir Aktientips und Gedanken über alles mögliche aus. Ich erzählte Nicolas von meiner Idee und wir schauten uns im Restaurant um, und stellten fest, die Gäste mussten auch für’s Bezahlen warten. Ich habe Nicolas auch vor allem deswegen ausgewählt, da er als Gründer nicht nur Probleme sieht, sondern vor allem Chancen erkennt. Bereits während dem Essen arbeiteten wir an der Idee weiter und trafen uns an mehreren Abenden zum Gedankenaustausch. Schnell wurde uns klar, dass es ohne einen ITler nicht gehen würde. So kam mein langjähriger Freund Sebastian Heise ins Team.

Heute schafften wir Fakten und gründeten opentabs. Seitdem bestimmt der Bestellprozess in der Gastronomie unsere Gedanken.

Gründung leicht gemacht

Mit der Rechtsform der „kleinen GmbH“ (die sogenannte UG) kann man seit kurzem in Deutschland relativ schnell und unkompliziert eine Kapitalgesellschaft mit einem Stammkapital von nur €1 gründen. Wir entscheiden uns jedoch für einen Start mit €1000, letztlich entstehen ja auch weitere Kosten, die dann sogleich gedeckt sind.
Nicolas hat durch seine Erfahrung mit sharewise ja bereits Start-up Erfahrung gesammelt und weiß, welche Vorbereitungen zu treffen sind. Mit einem einfachen Vertrag der die Verteilung der Anteile unter den drei Geschäftsführern regelt gehen zum Notar und verlassen diesen nur wenig später als Gründer einer UG.