Mit ‘digital transformation’ getaggte Artikel

Neue Anlagemöglichkeiten dank Roboadvisor, Teil I

Samstag, 17. September 2016

Meine Steckenpferde sind Autos, Fintech und Digitalisierung im allgemeinen. Die letzten beiden bieten nun in Zeiten von Negativzinsen neue Möglichkeiten zur Geldanlage und diese möchte ich ausprobieren. Zum Einen wäre da das p2p lending und zum Anderen sogenannte Roboadvisor. Beide Geldanlageformen arbeiten mit intelligenter Software, die Entscheidung pro oder contra einer Investitionen tätigt. Während die eine Kredite nach gewissen Vorgaben abklopft, beobachtet die andere permanent den Kapitalmarkt und trifft Entscheidung pro Anleihen und gegen Aktien. Oder umgekehrt. Vorausgesetzt die Software ist korrekt programmiert, hat sie einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Menschen: sie ist vollkommen emotionslos und ackert einfach die Parameter ab. Während Menschen aus Sentimentalität an einer Investition hängen, diese vielleicht sogar aufstocken und bereits bei der Auswahl oft den Bauch entscheiden lassen.

p2p lending

Hiebei handelt es sich um Plattformen, die Kredite unter Privatleuten vermitteln. Investoren gehen auf die Plattformen und stellen Geld zur Verfügung. Kreditnehmer besuchen diese Dienstleister, um den Kredit für das lang ersehnte Motorrad, oder den dringenden Umbau des Dachstuhls zu erhalten.

Ich habe bei vier Anbietern ein Konto eröffnet und jeweils 1000€ eingezahlt. Dies ist mein Ansatz das Risiko ein wenig zu streuen und über eine längere Laufzeit  die beste Plattform zu finden. Grundsätzlich ist anzumerken, dass alle Plattformen entweder einen Roboter nach meinen Vorgaben investieren lassen, oder aber auch die individuelle Auswahl von Krediten zulassen.
Bei allen habe ich ein ähnliches Risikoprofil beim Roboter – die moderate Mitte – ausgewählt. Letztlich ist die Einzelbewertung von Kreditanträgen schlicht und ergreifend wenig profitabel, es sei denn man hat sehr viel Zeit und einen geringen Stundenlohn. Die summe von je 1000€ wird über mehrere Kredite verteilt, wobei die Plattformen unterschiedliche Findest/ Höchstgebote zulassen.

Viele werden sich nun Fragen, wieso die Kreditnehmer nicht zu einer Bank gehen. Die schnelle Antwort ist wohl, weil sie dort keinen Kredit bekommen. Eine lange Antwort habe ich mir ehrlich gesagt nicht überlegt. Mit ø Renditen im zweistelligen Bereich ist ein gewisser Zahlungsverzug und auch Ausfall einkalkuliert. Höheres Risiko vs höhere Rendite, wie immer im Leben.

Viventor

Mindestanlage: 10€

Als nicht deutsche Plattform kann das Konto direkt angelegt und die Investitionssumme direkt überwiesen werden.
Die Übersicht der getätigten Investitionen ist klar und deutlich, inkl. der gewählten Risikoeinstellungen. In meinen Augen bietet diese Plattform die aufgeräumteste Oberfläche und beschränkt sich auf das Wesentliche. Bei den Krediten scheinen vor allem spanische Banken Teile Ihrer Kredite auszulagern, was wohl dem Risikoaufschlag bei der Rendite gerecht wird.

Auxmoney

Mindestanlage: 25€

Hier eröffnet man ein Bank bei der biw und muss einmal zur Post rennen -PostIdent. Das könnte sich am Ende des Jahres ggf als Vorteil erweisen, sollte die Bank eine Steuererklärung direkt ausweisen.
Bei der Ersteinstellung des Roboter bedarf es ein wenig Glück, es ist nicht ganz so intuitiv wie bei den anderen Plattformen. Die vergleichbar hohe Mindestinvestition pro Kredit beläuft sich hier auf 25€ und limitiert deshalb auf 40 Kredite.

Bondora

Mindestanlage: 5€

Als nicht deutsche Plattform kann das Konto direkt angelegt und die Investitionssumme direkt überwiesen werden.
Die Menüstruktur ist ziemlich verschachtelt und nicht unbedingt eindeutig benannt. Im Einzelfall ist das vermutlich irrelevant, im direkten Vergleich zu Viventor jedoch auffällig. Die geringe Mindestanlagegebühr maximiert die Risikostreuung, allerdings bin ich am Ende des Jahres auf die Steuerdokumentation gespannt.

Am Ende des Jahres werde ich eine Zwischenbilanz ziehen. Es sind lediglich vier Monate für die erste Betrachtung, doch können Ausfallquoten, Zahlungsverzüge und natürlich die gezahlten Tilgungen betrachtet werden. Dagegen tritt ein

Robodvisor

an. Dabei handelt es sich um eine AI Software, die gemäß meinen Vorgaben am Kapitalmarkt (Anleihen, Rohstoffe, Aktien) in sogenannte ETFs investiert. Genau wie beim p2p lending habe ich mich für den Mittelweg in der Rendite entschieden und meine Verlusttoleranz pro Jahr auf 15% beschränkt.

Scalable Capital

Nach einer Recherche im Netz schnitt Scalable gut ab. Das Unternehmen kann dank einer entsprechenden Lizenz in meinem Namen auf meinem speziell dafür bei der Baader Bank eingerichteten Konto investieren. Hierzu gebe ich auf der Plattform nach Einstellung der Leitplanken den Startschuss. Die gewünschte Investitionssumme wird eingezogen und los geht’s. Zusätzlich zur Einmalzahlung gestatte ich dem System 150€ monatlich zusätzlich zu investieren.
Die gewünschte Rendite ist auf 15% / Jahr eingestellt und reicht im Maximum bis 25%. Auch wenn ich risikobewusster als der ø Deutsche bin, so finde ich 15% schon mehr als ambitioniert. Vor allem wenn man die derzeitige Zinslage berücksichtigt. Wie auf dem Bildschirmfoto zu sehen ist, habe ich einen VaR (value at risk) von 15% gewählt. Das Portfolio sollte in einem Jahr mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% nicht mehr als 15% an Wert verlieren.
Da ich selber regelmäßig monatlich in ETFs investiere, bin ich gespannt wie ein Flitzebogen, wer hier besser auswählt.

Anmerkung: Ich habe hier einen anderen Betrag investiert, daher die Anonymisierung der Beträge in den Bildern.

Bloß nicht mehr analog – die Digitalisierung

Sonntag, 15. November 2015

Als unvoreingenommener Zeitungsleser erhärtet sich der Eindruck, niemand will mehr analog leben und alles muss digitalisiert werden. Die Antwort auf “wie geht’s dir?” kann nur noch super oder beschissen lauten, denn für Grauzonen ist in der Welt der Nullen und Einsen kein Platz.
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis können die wenigsten mit dem sperrigen Titel “Digitale Transformation” oder “Digitalisierung” etwas anfangen. Lerne ich auf einer Party jemanden kennen, wird nach meiner Antwort auf den Beruf sofort das Thema gewechselt. Der Gesichtsausdruck des Gegenüber liegt da regelmäßig zwischen völliger Ahnungslosigkeit und ängstlicher Verunsicherung. Da ist es ein schwacher Trost, dass es Bestattern wohl noch schlimmer ergehen dürfte.

Die ablehnende Haltung der Mehrheit ist Eingeweihten völlig unerklärbar. Da die meisten Menschen jedoch die Angst vor Veränderung eint, ruft Digitalisierung bei vielen Magengrummeln hervor. Vor allem weil es sich hier um etwas handelt, was man im ersten Moment nicht greifen zu können glaubt. Wikipedia definiert Digitalisierung als „den gesamten Vorgang von der Erfassung und Aufbereitung bis hin zur Speicherung von analogen Informationen auf einem digitalen Speichermedium“, was in meinen Augen zu eng gefasst ist.

“Die Digitalisierung erfasst alles was wir anfassen, nutzen, essen und lieben.” Dirk Röder

Es gibt genügend Beispiele aus dem Alltag, wo Technik uns Arbeit abnimmt oder das Leben erleichtert. So ist es für die Familie mit kleinem Vorgarten total normal, dass in Abwesenheit ein kleiner Droide auf dem Rasen spazierenfährt und dabei mit gewitzten Scherenhänden die Halme auf Normalmass stutzt. Einzig die Oma von gegenüber und der Hund des Nachbarn hadern noch mit diesem gespenstischen autonomen Fahrzeug. Die moderne Single Wohnung verfügt dann natürlich über einen Saugroboter, der ähnlich dem Rasenmäher funktioniert, nur eben in der Wohnung den Wellensittich durchdrehen läßt. Zu guter letzt ein Beispiel aus der Gastronomie. Früher bekam man Plastikteile in die Hand, die vibrieren wenn das Essen abholbereit ist. Heute macht man das mit einer Push Nachricht.

 

„Von der Digitalisierung hängt der ganze Wohlstand Deutschlands ab“, betonte Merkel kürzlich im Bürgerdialog Nürnberg

Unsere Frau #Neuland Merkel kann damit aber vermutlich nicht den Rasenmäher meinen. Natürlich liest sie das vor, was man hier hinlegt, aber zumindest hat der Schreiber irgendwo gelesen, dass nur 40 Prozent der Führungskräfte in der Chefetage künftig verstärkt in digitale Technologien investieren wollen und nicht mal 1/3 den technologischen Fortschritt als unverzichtbar anerkennen. Lässt man die Zahlen kurz sacken, dann sollte das im Grunde bei eben diesen unter 33% eine sofortige Kündigung nach sich ziehen. Wir reden hier vom Land der Ingenieure, und da wollen Führer der Wirtschaft lieber auf das Pferd setzen, statt Henry Ford zu zu hören? Deutschland ist satt und faul geworden. Doch passiert die Globalisierung sowohl als auch die Digitalisierung ohne uns. Während es mit SAP in Deutschland im Grunde nur ein namhaftes IT Haus gibt, herrschen die Giganten aus dem Silicon Valley über die Welt (der Daten). Das Öl des neuen Jahrtausends ruft in vielen Köpfen nur Ängste hervor, statt die vielseitigen Chancen zu ergreifen.
Kutschenbauer, Hufschmiede, Kamerahersteller, Videothekenbetreiber oder Handyhersteller bieten tolle Geschichten über Firmen, die aus der Zeit gefallen sind. Und 100% lachen über diese gescheiterten Geschäftsmodelle. Es ist aber ebenso nahezu 100% sicher, dass analoge Firmen irgendwann mit einem Atemzug mit Kodak, Blockbuster oder Nokia genannt werden.

Anbei meine Top 5 Entwicklungen durch Digitalisierung: Sprungmarke zu Versicherungen, Banken, Einzelhandel, Messenger und Fazit.

Verkehr

Der Straßenverkehr ist viel zu gefährlich, als das man den Menschen noch länger ans Steuer lassen kann. Wir Menschen können ja nicht mal richtig an der Ampel anfahren, geschweige denn das Reißverschlussverfahren. Daher stellen in Zukunft autonome Autos das Rückgrat des öffentlichen Großstadtverkehrs. Die Folgen für einige Branchen werden verheerend sein. Der Beruf des Taxifahrers stirbt aus und mit ihm die Wegelagerer für Parkvergehen, denn der Nutzungsgrad eines PKW steigt von heute ø10% auf über 50%. Das hat dann aber zur Folge, dass die Anzahl der Autos in der Stadt massiv sinkt und der teure Verkehrsraum für Parkbuchten den Menschen zurückgegeben werden kann. Die deutsche Vorzeigeindustrie wird im Umkehrschluss viel weniger Autos verkaufen und die Überkapazitäten der vergangenen Jahre schwer auf der Bilanz lasten.
Der autonome LKW von Mercedes machte in den vergangenen Monaten Schlagzeilen. Nur weil das Ungetüm 20x mehr als ein Cayenne wiegt, entspricht die für autonomes Fahren notwendige Technik im Grunde der aus einem Auto. Es ist letztlich Software, die man dann mit “copy paste” vervielfältigt. Neben unfallfreiem Fahren gibt es noch einen ganz anderen fantastischen Vorteil. Die Lieferung von Warschau nach Köln braucht nun mindestens 8 Stunden weniger, denn Computer müssen keine Pause machen. Der Beruf des LKW Fahrers allerdings wird wohl für ewig pausieren.

Nachweislich macht ein Computer weniger Fehler als ein Mensch. Google hat das bereits mit seiner Flotte an autonomen Autos eindrucksvoll bewiesen. Seit ca. 2 Wochen düsen selbst in Deutschland lautlos Tesla Model S Besitzer autonom über die Strassen. Heute. In 2015. Der Wagen wechselt nach dem Blinken auf der Autobahn selbstständig die Spur, oder bremst vor der Ampel ab und fährt bei grün wieder los.
In 2020 wird das erste voll autonome Fahrzeug verkauft. Und mit jedem verkauften Auto, LKW oder Bus sinkt die Gefahr für Unfälle. Frau Merkel – dann in Ihrer 6. Amtszeit – wird historisch niedrige Verkehrstote ab 2025 vermelden und diesen Erfolg natürlich als ihren eigenen verkaufen “Ich habe es doch gesagt, wir schaffen das!”. Ihre Glückseligkeit wird jedoch nicht lange währen, denn relativ bald braucht eine Industrie wieder Steuergelder weil “too big to fail”.

Versicherungen

Mit Kraftfahrzeugversicherungen verdienten die Versicherungskonzerne bis 2020 prächtig. Doch dann begannen die Unfallzahlen drastisch zurück zu gehen und bis zum Jahr 2030 wird damit gerechnet, dass es eigentlich keine Unfälle mehr gibt. Eine profitable Einkommenssäule vaporiert einfach dank ein paar Tausend Zeilen Code.

Das Ergebnis des „Global Digital Insurance Benchmarking Report 2015“ attestiert, dass mehr als die Hälfte der Konzerne keine digitale Strategie haben. Dabei steigt der Anteil von digital aktiven Kunden weltweit auf 79% bis 2020. Dies gilt für die Informationsbeschaffung bis hin zur Schadensmeldung. Obwohl mehrheitlich zentrale Elemente für die Verarbeitung der digitalen Datenströme fehlen, erwarten die Unternehmen drastische Anstiege in der Nutzung von digitalen Schnittstellen, z.B. für Schadensmeldung um bis zu 31%. Die Verlierer sind hier die Agenturen und Versicherungsvertreter, die durch digitale Vertragsabschlüsse, Betreuung und Schadensregulierung nicht mehr gebraucht werden.

“Viele Versicherer schaffen es kaum, mit ihren Kunden mitzuhalten, geschweige denn ihre Strategie für das digitale Zeitalter zu entwickeln” Dr. Henrik Naujoks, Bain & Company.

Banken

Die Banken stehen nicht viel besser da. Als Standardausrede wird hier die Regulierung angeführt, um den schwarzen Peter an die Politik zu übergeben. Doch eigentlich benötigt die Branche dringend einen echten Neustart ihrer kompletten IT Infrastruktur. Dies ist enorm teuer, aber immer noch billiger als mit alten Systemen in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.
Doch nicht erst seit junge, kleine, wendige Start-ups den Markt der Finanzdienstleistungen aufräumen erlebt die Bankenbranche eine Veränderung. Es begann in den 90er Jahren mit dem aufkommenden Online Banking. Begleitet durch den Irrglauben die lästigen Privatkunden an eine online Tochter auszulagern, schossen die Brüder und Töchter bekannter Geldhäuser aus dem Boden. Dieser erste Schritt der Digitalisierung war zugleich ein Schuß ins eigene Knie, denn die neuen Ableger köderten die eigenen Kunden durch günstige Gebühren von den etablierten Filialen. Das kostenlose Girokonto war geboren. Im nächsten Schritt wurden die Besitzer von Aktien mit günstigen Transaktionsgebühren von den traditionellen Häusern abgezogen und man verlor eine weitere Einnahmequelle.
Parallel schwappte der Trend aus USA zu uns herüber, dass man alles auf Pump kaufen könne. Spezialanbieter für Konsumentenkredite etablierten sich am Markt, indem sie Verträge mit den großen Handelshäusern schlossen. Viel dramatischer sind aber die Banken der Autokonzerne, die die Finanzierung des neuen Wagen reibungslos in den Kauf integrieren. Riesige Kreditvolumen fliessen ab an neue, flexiblere Anbieter. Im Bereich der Finanzierung ist letztlich das letzte Bollwerk Immobilienfinanzierung gefallen. Mit Firmen wie Interhyp sind aggressive Aggregatoren am Markt, die die Kundenbeziehung der Bank zum Darlehensnehmer kappen und eine internetübliche Transparenz reduzieren.

In der Retroperspektive verlor der einstige Vollsortimenter Bank nach und nach Einnahmequellen. Übrig ist im Grunde nur noch das Girokonto mit seinen Basisfunktionen Geld empfangen,senden, abheben und einzahlen. Doch auch hier ist mit z.B. number26 ein Anbieter auf dem Markt erschienen, der diese rudimentären Funktionen einer jungen Zielgruppe entsprechend per App steuern läßt. Ganz zu schweigen von den IT Schwergewichten aus Übersee, hier allen voran Apple mit Apple Pay. Mit der Verbreitung von NFC wird die Bezahlung auf das Telefon verlagert – ein Gerät, dass 90% der Menschen 24 Stunden lang greifbar haben!
Am Ende wird das Filialsterben weitergehen und damit der Beruf des Bankangestellten immer rarer.

Einzelhandel

Auch wenn der Anteil des e-commerce in Deutschland noch bei 10-15% liegt, steigt er jährlich dramatisch an. Die alten Kaufhäuser stehen vor einer schier unlösbaren Aufgabe mit der immer lieferfähigen und diversifizierten Angebotswelt des Internets zu konkurrieren. Während zu Beginn hauptsächlich Elektronik über das Internet vertrieben wurde, gründete die REWE Gruppe eine eigene Firma für den digitalen Einkauf im Supermarkt. Amazon testete bereits 2007 in USA den Versand von frischen Lebensmitteln und der Markteintritt steht auch in Deutschland kurz bevor.
Der Wochenendeinkauf zum gemeinsamen Kocherlebnis mag noch am Gemüsemarkt stattfinden, doch abgepackte Produkte wie Milch, Butter, Haarspray oder Käse bieten sich für den Versand an. Wo heute teilweise noch die Mitarbeiter in den Filialen die Einkäufe zusammenstellen, testet Rewe bereits drohnen-gestützte Kommissionierung in eigenen Verteilerzentren. Von da ist es nur noch ein weiterer Schritt die Tür zu Tür Lieferung umzusetzen.

Das Thema Logistik ist grundsätzlich für jede Digitalstrategie entscheidend. Während es für online shops eine Vielzahl von Plugin- oder “out of the box” Lösungen gibt, sorgt die häufig unterschätzte Versandseite regelmäßig für Probleme. Schnell Verfügbarkeit der Produkte zwingt zu optimalen Betriebsabläufen nach dem Kauf im Internet und greift tief in alle Abteilungen des Unternehmens ein. Völlig neu ist auch die Rückabwicklung von Einkäufen aufgrund des Fernabsatzgesetzes inklusive neuer Kalkulationen aufgrund von beschädigten Materialien.
Vor Ort ist die Bezahlung heute noch der größte Flaschenhals im Supermarkt (Einzelhandel), mal abgesehen von der Schlange vor der Wursttheke. Hier zeigte IKEA als einer der ersten, wie man die Arbeit auf die Kunden auslagert und diese scannen läßt. Das suggeriert mehr eigene Kontrolle über den Vorgang und spart Lohnkosten. Erste Supermärkte übernehmen das Konzept, doch die Zukunft wird die Kassen gänzlich verschwinden lassen. Wenn sich mobile payment verbreitet hat, kann der Kunde doch auch gleich direkt die gewählte Ware bezahlen, wofür braucht es da noch Kassen?

Doch auch das Verschmelzen von analoger und digitaler Welt ist ein vielversprechender Ansatz. Wo steht denn geschrieben, dass der Kunde einen Supermarkt betreten muss, um Milch zu kaufen (ersetze Supermarkt mit Deichmann und Milch mit Schuhe). Entsprechende Werbung an Knotenpunkten wie Bahnhöfen bietet per Plakatwand die Lieferung auf’s Land (coop Pilot in der Schweiz). Gestartet wurde dieser Trend in Korea’s U Bahn von Tesco, dem britischen Lebensmittelriesen. Hier kann per Smartphone der Einkauf zusammengestellt und nach Hause geliefert werden.
Zusammenfassend verringert sich der Bedarf an Personal in den Filialen vor Ort und wird durch die Logistikzentren nicht kompensiert, da dort hochentwickelte IT menschliche Unterstützung limitiert.

Messenger

Zu den bekannten Produkten whatsapp oder snapchat ist bereits vieles gesagt worden. Die neue Generation schreibt sich lieber 30 Minuten lang Textnachrichten, statt einmal kurz zu telefonieren. Doch sind die messenger aus dem Alltag vieler nicht mehr wegzudenken.
In den vergangenen Monaten mehren sich die Hinweise auf Einkaufsfunktionen. In Asien ist es bereits üblich mit wechat Bestellungen aufzugeben und zu bezahlen. Für uns ist es völlig undenkbar ein Millionen Anwesen über einen Messenger zu bezahlen – für Immobilienmakler in den USA sind solche Abwicklungen zumindest nicht ungewöhnlich (Artikel auf BI) Dieser Trend wurde Anfang 2015 von Pizza Hut für Twitter übernommen und bietet einen Ausblick, wie sich die Messenger zu mulitfunktionalen Werkzeugen entwickeln. Wer sagt denn, dass ich nicht meinem Kaffee bei Starbucks mit einem #Coffee oder den #Whopper bei Burger King bestelle. Ein Schlüsselrolle übernehmen hier wieder einmal die Schnittstellen (APIs), über die sich Mehrwertdienste in die beliebten Apps einklinken und somit ständig verfügbar sind. Denn die überbordende Anzahl von Apps auf dem Smartphone hat heute einen Kampf um die erste Seite des Telefons entfacht und die Messenger belegen hier regelmäßig die vordersten Plätze. Was liegt da also näher, als die meistgenutzten Apps für sich zu nutzen und seine Dienstleistung darüber anzubieten?

Fazit

Viele Entwicklungen sorgten für eine Verlagerung von Arbeitsplätzen. Die Digitalisierung wird langfristig aber zu einer steigenden Arbeitslosigkeit führen, weil Maschinen immer mehr alltägliche Aufgaben übernehmen. Das Eingangs erwähnte Rasenmähen sei hier symbolisch für so viele Tätigkeiten genannt, die unser Leben erleichtern. Das endet mit dem lästigen Einkauf kurz vor Ladenschluss, der zuknüftig von einer Drohne erledigt wird, die den Kühlschrank füllt.
Im Beitrag auf Spiegel wird deutlich, dass konservative Ökonomen massenhafte Jobverluste befürchten, während ausgerechnet linke Wissenschaftler den steigenden Lebensstandard propagieren. Vor wenigen Jahren war es noch die Ökonomen, die die Maschinen vor den Linken verteidigen mussten.

“In den kommenden Jahren entstehen in Deutschland rund 430.000 neue Arbeitsplätze. In derselben Zeit gehen aber voraussichtlich 490.000 meist einfachere Jobs verloren” Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Gerade die einfachen Jobs werden immer mehr von der Technologie ersetzt, doch macht die Entwicklung auch vor den hochbezahlten Jobs nicht Halt. So rechnet die London School of Economics mit einem Jobverlust für 50% aller Arbeitnehmer in Deutschland. Sobald Maschinen Maschinen bauen, wird der Mensch zum reinen Konsumenten und die Politik sollte sich schon einmal Gedanken über ein bedingungsloses Grundeinkommen und Freiminuten für Uber machen.

cash26 bedeutet Bargeld ohne EC Karte

Montag, 26. Oktober 2015

Alle reden von mobile payment, doch die Nutzung hinkt den Versprechungen hinterher. Die Nutzer – allen voran die Deutschen – hängen am Bargeld. Während meines Urlaubs bekam ich als Kunde von number26 die Info, dass die neue Dienstleistung cash26 mit der aktuellen App Version von number26 verfügbar ist. Endlich zurück in Deutschland habe ich das heute sogleich ausprobiert.
Es gibt zahlreiche Artikel im Netz (hier z.B. von mobiflip.de) zum Start von cash26, doch wollte ich das live ausprobieren. In der neuen App gibt es unter dem „+“ Zeichen nun die Funktion cash26. Damit kann man Geld abheben oder einzahlen.

  1. Auswählen
  2. Betrag eingeben
  3. Bestätigen
  4. Fertig

Im Penny bei mir um die Ecke stelle ich mich also an die Kasse und halte der Dame selbstbewusst mein iPhone mit dem Strichcode auf der App vor die Nase „Hallo, ich möchte hier gerne Geld abheben!“. Der Gesichtsausdruck war unbezahlbar. Offenbar bin ich der Erste hier, der per App Bargeld abhebt. Dem zusätzlichen Hinweis „Einfach über den Scanner halten“ folgt sie und ist mächtig baff, als plötzlich die Kasse aufgeht, ein Bon kommt und die Anzeige „-50,00 €“ anzeigt. Ohne Zicken bekomme ich mein Geld. Die Leute hinter mir in der Schlange murmelen skeptisch vor sich hin, was das denn nun wieder für ein moderner Scheiß sei…

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Auf zur Filiale

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Mit wenigen Klicks 50 € bestellt

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1a geklappt

Fazit

Diese Idee von number26 ist ein Zwischenschritt zum eigentlichen mobile payment, bietet aber den Bargeldliebhabern bis auf weiteres tatsächlich die Möglichkeit an selbiges zu kommen, ohne eine Brieftasche voller Plastikkarten mitzuschleppen.
So simpel und einfach wie es hier klingt, so genial ist die Idee. Berücksichtigt man hier noch das Einzahlen von Geld auf das Konto, so ersetzt der Anbieter den Bedarf für eine Filiale rund um das Thema Bargeld mit den 3000 cash26 Akzeptanzstellen wie z.B. Penny. Somit schließt number26 eine weitere Lücke und macht sich von den Geldautomaten anderer Institute unabhängig. Vor allem aber gibt es einen echten Mehrwert, sobald Apple Pay verfügbar ist (das scheint ja unmittelbar bevorzustehen). Dann bedarf es nur noch eines iPhones (oder Android), um faktisch alle Transaktionen im Handel zu erledigen.

Kleinkredite am POS: So knacken Banken und Sparkassen den Handel!

Sonntag, 06. September 2015

Das Thema Big Data ist in aller Munde. In dem Zusammenhang wird in der Regel aber immer vom Datensammeln gesprochen und der damit verbundenen Angst in der Bevölkerung.

Für die Unternehmen ist aber nicht die schiere Datenflut interessant, sondern was sie aus den Daten herauslesen können. Square aus USA geht hier mit einem guten Beispiel voran und entwickelte aus dem Datensatz der Kreditkartenumsätze seiner Händler ein völlig neues Geschäftsmodell. Diversivizierung durch Digitalisierung sozusagen. Schließlich kann Square dank der großen Verbreitung der Kartenterminals und Kassensoftware Vergleiche zwischen ähnlichen Händlern ziehen. Nehmen wir an 1000 Eisdielen nutzen die Software. Auf dieser Datenbasis kann Square folglich tagesgenau errechnen, welche Eisdielen gut, durchschnittlich oder gar schlecht laufen. Wirft man noch weitere Daten anderer Branchen am selben Standort hinzu, ergibt sich ein relativ gutes Bild über die Kaufkraft am Ort und den entsprechenden wirtschaftlichen Erfolg.
Aus dieser und vermutlich noch vielen weiteren Berechnungen bietet Square nun seinen Händler Kredite in Form eines Bargeldvorschuss an. Ein Geschäft, für das die Banken zu schwerfällig, zu unflexibel scheinen. Gleichwohl die über ähnliche Infos verfügen sollten.

Mein Artikel im IT Finanzmagazin handelt ausführlich über Square und seine Pendants in Europa.

Bezahlen am POS, online, mobile…

Donnerstag, 03. September 2015

Die Händlerseite

Der Kampf um das Bezahlen am POS mit Plastikgeld geht in die nächste und vielleicht letzte Runde. In den vergangenen Tagen investierten VCs mehr als € 70 Millionen in Anbieter mobiler Kartenlesegeräte. Darunter die skandinavische Firma iZettle, die sich den Löwenanteil (60) sicherte, um nach dem Vorbild Square Capital den Händlern mit unbürokratischem Vorschuss kleine Finanzierungslücken zu schließen. Eine ausführliche Analyse dieser neuen Dienstleistung habe ich beim IT Finanzmagazin erläutert; letztlich wird hier ein POS Kartenterminal Anbieter plötzlich zum Fintech und erobert Marktanteile im ureigenen Markt der Banken.

Quelle: Square

Quelle: Square

Neben Square, die 2009 den sogenannten Dongel für iPhones/ iPads erfunden haben, tummeln sich iZettle (2010), sumup (2011) und  payleven (2012) in diesem Marktsegment. Während Square und sumup neben dem Kartenlesegerät auch gleich eine POS Infrastruktur aufbauen, begnügen sich payleven und iZettle mit den reinen Kartenlesern. Betrachtet man die Webseite von Square eingehend, so gibt es starke Ähnlichkeiten zum POS Kassensystem Pionier orderbird aus Berlin.
Neue Anforderungen an die Sicherheit der Lesegeräte brachten weitere Evolutionsstufen hervor. Vor allem im Kreditkartenland USA gibt es nun einen harten Schnitt weg vom Magnetstreifen hin zum sicheren Chip mit PIN. Die pfiffigen Dongel entwickelten sich stetig weiter und können nun neben Chip auch kontaktlose Zahlarten wie Apple Pay akzeptieren.

Während Square in USA erfolgreich Händler ausrollt, fehlen hier in Deutschland / Europa noch harte Fakten. Die klassischen Kartenlesegeräte (Knochen) sind auch nicht in ihrer Entwicklung stehen geblieben und bieten mobile, kleine Geräte an. Vor allem in der Gastronomie ist das entscheidend, will man doch nicht der Bedienung die Kreditkarte mitgeben. Diese Produzenten werden nun aber auch von anderer Seite in die Zange genommen. Eine völlig neue Gerätegeneration von Kartenlesern erobert gerade den US-Markt. Hinter clover steht einer der größten Kreditkarten-Acquiring-Banken der Welt: First Data. Das vom Design an Apple erinnernde Produkt Poynt wurde von Osama Bedier (Google Wallet und PayPal) gegründet und auch Wincor Nixdorf ergänzt sein Produktportfolio um eine aufgebohrte Kartenakzeptanzeinheit namens Albert. Was all diese neuen Produkte eint ist der Plattformgedanke. Externe Entwickler können in einem eigenen App Store Ihre Lösungen für die Kunden (Einzelhandel, Gastronomie, etc.) anbieten und distribuieren. Von Kassensystem, Schichtplanung über e-commerce, der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Diese Flexibilität wurde mit einem günstigen Preis und einem „all-in-one“ Ansatz kombiniert. Poynt bietet alle (künftigen) Zahlungsmöglichkeiten, ein zweites – zum Kunden ausgerichtetes – Display zur PIN Eingabe und sogar einen eigenen kleinen Drucker für nur US$ 299 an. Damit können kleine Betriebe von Apple Pay bis Bargeld alles akzeptieren, quittieren, verbuchen und anschließend auswerten. Die noch vor wenigen Jahren hippen iPad Kassensysteme stehen zu dieser neuen Gerätegeneration im direkten Wettbewerb und werden sich gerade im kleinen Einzelhandel gegen diese neue Konkurrenz schwertun.

Unterstützt von Mastercard und Visa werden weltweit Kartenterminals NFC fähig gemacht. Damit ist die Technik für den POS quasi gesetzt. Jetzt, wo auch Apple nach langem Zögern auf NFC setzt und von Android Pay flankiert wird, kommt den Handys und Wearables eine immer größere Bedeutung beim Bezahlen am POS zu. Damit droht allen anderen Anbieter von Lösungen zum Bezahlen am POS die Bedeutungslosigkeit.
Bei den Kassen selber sind kombinierte Lösungen klar im Vorteil. Ein Kassensystem + Kartenterminal + Flexibilität den individuellen Bedarf an Zusatzfunktionen hinzu zu buchen bieten derzeit nur Albert, clover und poynt. Man darf gespannt sein, ob z.B. orderbird die Software auf poynt anbietet und somit komplett aus dem Hardwaregeschäft aussteigt.

Die Nutzerseite

Allerdings sei die provokante Frage gestattet, ob es überhaupt noch der Hardware bedarf? Und mit Hardware ist hier explizit das Stück Plastik von Visa & Co gemeint. In der IT würde man die Plastikkarte als Medienbruch bezeichnen, der einer überholten Logik folgend eine digitale Transaktion analog unterbricht. Die wirkliche Revolution beim Bezahlen am POS ist bereits in den USA aktiv und kommt (hoffentlich bald) nach Deutschland: Apple Pay. Auf Betriebssystem-Ebene werden die Zahlungsinformationen hinterlegt und können direkt über ein NFC fähiges Kartenterminal aktiviert, oder durch ein SDK in jede App integriert werden. Damit umgeht der Nutzer die Eingabe von IBAN, Kreditkartennummer oder PayPal Anmeldung in Apps. Vor allem aber ist die Verankerung im Betriebssystem ein klarer Geschwindigkeitsvorteil gegenüber jeder am Markt befindlichen „Wallet Lösung“ am POS. Denn egal ob PayPal oder Yapital, es bedarf viel mehr Schritten bis zur Bezahlung:

  1. Handy entsperren
  2. App starten
  3. QR Code Scannen / App ans NFC Zahlterminal halten
  4. Zahlung authorisieren

versus dem Auflegen des Handys auf das NFC Terminal unter Nutzung von TouchID. So wird übrigens auch Android Pay funktionieren. Das Apple Pay begleitende Medienecho zeugt bereits von der damit einhergehenden dramatischen Änderung für die Zukunft am POS. Das Smartphone wird nun Zug um Zug die Geldbörse ablösen und sich weiter in den Alltag von uns allen einnisten. 91% der Menschen haben 24/7 das Smartphone ohnehin maximal eine Armlänge entfernt stets griffbereit. Die nostalgische Liebe zur Geldbörse wird auch vergehen, wie so viele andere Alltagssituationen unwiederbringlich durch das iPhone & Co verdrängt wurden.

Für Anbieter wie PayPal wird es nun schwer. Noch ist PayPal im Internet sehr erfolgreich, doch informierte Kreise vermuten die Erweiterung von Apple Pay auf klassische online-shops. Da verwundert es kaum, dass PayPal nun fast wöchentlich Akquisitionen oder neue Produkte bekannt gibt. So kürzlich PayPal Me zur Überweisung von Geld unter Freunden, um die Relevanz der Marke, sowie die Einsatzmöglichkeiten zu erhöhen.
Für das noch gar nicht richtig gestartete deutsche Konkurrenzprodukt paydirekt wird es umso schwerer. Weil die deutsche Bankenwirtschaft nach 15 Jahren Dornröschenschlaf nun im e-commerce ohne App Integrationen startet und so schon beim Start dem nächsten Trend hinterher läuft. Denn selbst Deutsche nutzen mittlerweile eher ihre Smartphones statt PCs. Weltweit ist das Phänomen Smartphone noch weitaus erfolgreicher. Die nächste Milliarde Menschen im Internet, kennen keinen Desktop- oder Laptop Computer. Die sogenannte dritte Welt in Afrika nutzt mit M-Pesa das Handy für jegliche Geldtransaktionen im Alltag und bewegte über CHF 1 Mrd. in 2014 über SMS. Wie müssen sich Flüchtlinge aus Kenia, Lesotho oder Mosambik hier in Deutschland fühlen, wenn man von Ihnen Bargeld verlangt? Vermutlich kommen die sich vor wie in der dritten (Technik-) Welt!

Digitalisierung des pagers von Vapiano

Dienstag, 20. August 2013

Die Digitalisierung von Plastik

Die Digitalisierung schreitet unnachgiebig voran und macht auch nicht vor der Gastronomie halt. Unser neuer Kunde dean&david nutzt ein altes Rufsystem, um die Kunden an den Tresen zu rufen. Die Integration von opentabs scheiterte bisher daran, dass die sehr stark schwankende Zubereitungszeiten in einer Filiale des Franchisekonzepts keine genaue Vorhersage für den Nutzer möglich machen. Die Herausforderung bestand demnach, diese Funktion irgendwie in das opentabs Universum zu integrieren.
Das Produktmanagement bestehend aus den Gründern Sebastian Heise, Dirk Röder und einem externen Dienstleister steckte also die Köpfe zusammen, um dieses Problem günstig und operativ simpel zu lösen. Jetzt wo die Lösung da ist, klingt es so einfach: Jeder opentabs Bon enthält einen Strichcode und am Ende der Produktionsstrasse im Restaurant steht ein Scanner, der die Infos vom Strichcode an unseren Server weiterleitet. Dieser generiert eine Push Nachricht für den Bestellenden und fertig ist die Digitalisierung der teuren Plastikteilchen. Abgesehen davon kostet unserer Lösung ca 30% von einem herkömmlichen Rufsystem.
Oh, und bei uns kann auch kein Plastikteil auf den Boden fallen und kaputtgehen, was dann mit 30-40 EUR zu Buche schlägt.