Mit ‘Autonomes Fahren’ getaggte Artikel

(M)ein Wochenende im Tesla

Dienstag, 22. März 2016

Das Tesla Model S

Im Rahmen eines anstehenden Vergleich der Fahrassistenzsysteme verschiedener Autohersteller fuhr ich seit Freitag morgen einen P90D. Es war bereits die zweite Gelegenheit mit dem Tesla Model S, doch diesmal umfangreicher als die kurze Probefahrt vor etwa zwei Jahren.

Tesla1Über viele Dinge darf und sollte man unterschiedlicher Meinung sein, so z.B. Design. In meinen Augen ist das Model S sehr gefällig und irgendwo zwischen Jaguar XF, Mondeo und  Mazda 6 anzusiedeln. Das gefahrene Modell war „fully loaded“ und damit ist nun ausnahmsweise nicht der Akku gemeint. Alle Ausstattungen waren dort verbaut, was den Preis auf über 130.000 EUR katapultierte. Womit wir eigentlich schon beim Thema sind. Das Fahrzeug besticht im Alltag durch vier Dinge
– Beschleunigung
– Platzangebot
– Display / Bedienkonzept
– Ruhe
Das Modell verfügt über den „Von Sinnen“ Modus und beschleunigt im Idealfall den Model S in 2,8 Sek auf 100km/h. Um die letzten Leistungsreserven auszuschöpfen müssen die Batterien vorgewärmt werden, was ich nicht einmal am Wochenende aktivierte. Der normale Antritt ist bereits außerhalb jeglicher Vorstellungskraft und einer der Mitfahrer sagte: „Das dürfte kurz vor der Ohnmacht liegen!“. Anbei ein Video von einer Mitfahrerin, die das Erlebnis sehr plastisch verarbeitet. (M)ein Wochenende mit dem Tesla Model S
Doch im Gegensatz zu vielen Listen ist hier die Beschleunigung zwar an erster Stelle genannt, doch im Alltag nur zu Vorführzwecke relevant. Mit dem Wissen, in anderen Fahrzeugen lediglich Opfer zu sehen, vergeht einem jeder Spass mit einem drolligen 3er BMW Fahrer einen Ampelspurt hinzulegen. Deswegen liest sich die Liste andersherum und „Ludicrous Mode“ belegt nur Rang 4. Dagegen ist das Platzangebot im Auto erwähnenswerter. Die Hinterbänkler haben sehr viel Platz und vorne vergrößert der fehlende Getriebetunnel zwischen Fahrer und Beifahrer nochmal das Raumgefühl. Der Kofferraum und der Vofferraum bieten ausreichend Platz für das eine oder andere Köfferchen. Eines der Höhepunkte ist das Bedienkonzept in Gestalt des riesigen Touchscreens. So als hätte man ein XXL iPad an das Armaturenbrett genagelt. Berücksichtigt man die Konzeption des Fahrzeugs als Computer auf Rädern, ist eine solche Benutzeroberfläche die logische Konsequenz. Die oft gehörte Kritik der fehlenden Rückmeldung, z.B. beim Einstellen der Klimaanlage begegnet Tesla mit einer Bedienung vom Lenkrad aus. Damit können im rechten Drittel des zentralen Tachometers die gängigen Einstellmöglichkeiten zum Verändern ausgewählt werden. Zumal der Touchscreen auch im zwei Fenstermodus betrieben werden kann, so dass es die Liederliste von meinem iPhone auf einer Fläche in der Größe eines iPad Mini anzeigt. Hier sollte man den Pause Knopf relativ einfach treffen.
Tesla2

Den Spitzenplatz erzielt die Ruhe im Fahrzeug. Ein Mitfahrer hat mich erst darauf gebracht. Natürlich besitzt jedes Elektrofahrzeug diese Eigenschaft, nur macht es sie deswegen nicht weniger beeindruckend. Rollt das Model S los, geschieht dies nahezu lautlos. Die gespenstische Ruhe wirkt sich positiv auf den Fahrer aus, denn Lärm (oder Geräusche) erzeugen Stress. Paart man diese Ruhe mit dem automatischen Umdenken beim Bewegen eines E-Autos entsteht ein ruhiger, gelassener und entspannter Fahrstil. Rasen oder Hektik werden quasi vom Antriebskonzept automatisch unterdrückt. Wie die Autopilot Funktion hier noch helfen kann, schreibe ich in Kürze in einem Artikel bei t3n.

Elektromobilität in München

Das Auto war ca 50% bei der Übergabe geladen. Die +200km Reichweite sorgten logischerweise nicht für Reichweitenangst. Aber als gut geschulter iPhone Nutzer lädt man ja bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Hierfür hatte ich mir bereits vor Wochen eine The New Motion Karte (TNM) kommen lassen, mit der man im ladenetz Verbund an den Säulen bezahlen kann. Für Neulinge in der E-Mobilität sei gesagt, dass hier noch einiges an Arbeit vor Deutschland liegt. Denn nach wie vor bietet jedes Stadtwerk seine eigene Abrechnungskarte an. Das ist ungefähr so, als würde ich eine Tankkarte der Shell in München bekommen, mit der ich bei den Nürnbergern von Shell nicht tanken könnte. Klingt bescheuert und das ist auch ziemlich behämmert. Ladenetz.de ist einer von zwei Anbietern, die mehrere Betreiber hinter sich vereinen und die Abrechnung sicherstellen.

Da die SWM (Münchner Stadtwerke) neben der kW Abrechnung auch eine Monatsgebühr haben möchte, bietet sich die TNM Karte an; diese ist kostenlos, funktioniert bei deren Ladepunkten in Europa gleich mit und wird deswegen von einschlägigen Foren empfohlen.

Die Parkplatzsuche mit einem E-Fahrzeug ist total simpel. Einfach eine Ladesäule ansteuern, die sind (noch) meist frei. Leider schlug mein Ladeversuch am Freitag Abend an einer SWM Säule in der Blumenstr. fehl. Auch die zweite Säule akzeptierte meine TNM Karte nicht. Nach dem Abendessen packte ich einen Freund ein, um den Autopiloten bei Nacht zu testen und zugleich einen der Tesla Supercharger zu nutzen.

Tesla3

An der OMV Irschenberg gab es nachts um 23:30 keine anderen Tesla Fahrer mit Strombedarf. Bei einer Tasse Kaffee entspannten wir uns in der Tankstelle und fuhren nach 30 Minuten mit einem geladenen Wagen wieder gen München.

Samstag morgen in der Schillerstr. akzeptierte die SWM Säule meine TNM Karte und versorgte den Wagen mit Strom, während er gratis mitten in München parkte. Nach dem Wochenende klärte sich auch das Problem: Meine Karte war nicht im System von ladenetz registriert und wurde von den modernen Ladesäulen in der Blumenstr. abgelehnt. Die ältere Ladesäule in der Schillerst. war noch ein wenig „dümmer“, was mir zu Gute kam. Irgendwo auf dem Weg von The New Motion zu ladenetz sind meine Daten verloren gegangen. Ärgerlich.

Der Sonntag war ein langer und ausgiebiger Test des Autopiloten. Bei der Rückgabe am Montag fühlte sich mein Oldtimer gleich noch ein paar Jahre älter an auf der Heimfahrt.

Porsche911Targa

11 Millionen Gründe für eine elektrische Zukunft

Samstag, 03. Oktober 2015

Mit dem laufenden Skandal um manipulierte Abgaseinstellungen bei Volkswagen drängt sich die Frage auf, ob Diesel wirklich die Antwort auf den Klimawandel ist. Gleichzeitig bietet sich für die deutsche Automobilindustrie eine einmalige Gelegenheit reinen Tisch für ihren Irrweg Diesel einzugestehen und alternative Antriebskonzepte mit gleicher Vehemenz zu protegieren, wie sie es einst für den Diesel tat.

Diesel und Benzin – fossile Brennstoffe

Die Grundlage für Diesel und Benzin ist Erdöl, ein fossiler und vielseitiger Rohstoff. Aus ihm werden Kleidung, Plastiktüten , CDs, Medikamente und Nahrungsmittel hergestellt. Der größte Teil des Erdöls aber findet Verwendung als Fahrzeugtreibstoff. Bevor ein Auto damit fahren kann, bedarf es allerdings zuerst der Umwandlung von Öl zu Diesel oder Benzin.
Erdöl besteht chemisch gesehen aus Kohlenwasserstoffen. Der einfachste Kohlenwasserstoff ist Methan (ein Gas) mit einem kleinen, leichten Molekül. Die nächst größeren sind Ethan, Propan und Butan. Die größeren Moleküle stehen für den Treibstoff der Welt: Benzin, Diesel und Schweröle. Wenn das Rohöl aus dem Boden kommt, sind diese kurzen und langen Ketten völlig vermischt. Deshalb gibt es Raffinerien. Dort werden die verschiedenen Moleküle getrennt (Details dazu hier und hier). Benzin besteht aus eher leichten Anteilen, Diesel aus eher schweren. Das heißt in einem Liter Diesel stecken ca. 13% mehr Energie als in einem Liter Benzin. Diese zusätzliche Energie führt logischerweise auch zu mehr Abgase. Gleichzeitig unterliegt der Otto-Motor mit einem Wirkungsgrad von nur ca. 37% dem des Diesels mit ca. 42%. Jedoch muss der Hersteller einen enormen technischen Aufwand treiben, um die Dieselabgase einigermaßen sauber zu kriegen. Das Ergebnis haben wir alle in den vergangenen Tagen gelesen.
Der Vollständigkeit halber erwähne ich hier auch noch kurz den Biodiesel. Unumstrittener Vorteil des Bio-Kraftstoffs ist, dass bei der Produktion keine Abfallstoffe anfallen. Auch die Herstellung aus nachwachsenden Rohstoffen wirkt sich positiv auf die Umwelt aus. Allerdings trägt Biodiesel kaum dazu bei, das Klima zu schützen, denn auch er verbrennt! Darüber hinaus kann die geringe Nachfrage heute schon nicht mehr vollständig gedeckt werden und die Nutzung von Rapsfeldern verändert den Nahrungsmittelmarkt. Dies verteuert die Lebensmittel vor allem für Entwicklungsländer. Jeder Autofahrer ist in erster Linie Mensch. Der kann nicht ernsthaft damit kokettieren sein 2t Blech-Ungetüm zu bewegen und andere dafür hungern zu lassen.

Es lässt sich demnach festhalten, dass beide Treibstoffe fossil sind und die Umwelt stark belasten. Der vor allem durch die deutsche Industrie beworbene Vorteil des Diesels war nie einer für die Umwelt, sondern immer nur für die eigene Brieftasche und den Sprint an der Ampel.

Der Irrweg der Deutschen

Während der Rest der Welt – und deren Autohersteller – eher auf Hybrid setzten, hielt die deutsche Autoindustrie an Benziner und Diesel fest. Durch geschickte Vermarktung und niedrigeren Verbrauch wurde den Menschen suggeriert, dass ja weniger Treibstoff pro 100km auch gut für die Umwelt ist. Als Bonus gab es dann noch ordentlich Drehmoment und Subventionen oben drauf.
Den Erfolg des Toyota Prius und weiterer Hybridautos in Kalifornien ignorierte die deutsche Industrie sehr lange und kündigte regelmäßig passende Modelle an, die dann oftmals nie oder stark verspätet kamen. Neuester Trend sind Plug-In-Hybride wie der Porsche Cayenne, mit dem Lücken im Gesetz geschickt für pseudo-umweltfreundliches Marketing missbraucht werden (siehe auch ARD Beitrag 08/15). Und um dem Wahnsinn die Krone aufzusetzen, soll laut Verkehrsminister Alexander Dobrindt nun solch ein Fahrzeug mit kostenlosem Parken und der Nutzung der Busspur belohnt werden.

Damit sind wir auch schon bei der Rolle der Regierung. „Ich denke, die Regierung hört zu sehr darauf, was die deutschen Automobilhersteller sagen. Und wenn die falsch liegen, passieren die falschen Dinge.“, so Elon Musk beim Treffen mit Sigmar Gabriel. Hier wedelt der Schwanz mit dem Hund und offenbar kommt die Bundesregierung trotz eines solchen Skandals nicht zu Sinnen und macht weiter mit Klientelpolitik zum Schutz der deutschen Schlüsselindustrie, die trotz aller Entgegenkommen aus der Vergangenheit ja mittlerweile nicht mehr zum Schlüsselloch zu passen scheint.
So nutzen die Autohersteller grundsätzlich alle Lücken im Gesetz, um riesigen SUVs niedrige Verbrauchswerte auszuweisen (siehe hier ZDF Beitrag von 11/14) und verstecken sich hinter der Nachfrage am Markt. Doch genau hier sollte die Regierung regulierend eingreifen, so wie sie auch das Rauchen verbietet, Kindersitze vorschreibt oder die Zweirad-Helmpflicht einführt! Denn der Mensch ist selten vernünftig. Hier ist es Aufgabe der Regierung vernünftige Rahmenbedingungen zum Schutz aller vorzugeben. Zum Beispiel ist es einfach rational nicht zu erklären, wieso in Deutschland noch immer keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen festgesetzt ist. Die Argumente Pro-Rasen sind so emotional und unreflektiert wie die der Waffenlobby in den USA nach einem Amoklauf.
Interessanterweise geht auch kein Aufschrei durch die Republik, dass jedes Jahr mit Steuergeldern der Wert eines Berliner Hauptstadtflughafens (3,5 Mrd €) für die Diesel-Subventionen verprasst wird. Es ist dann auch verwunderlich, dass es den kleinen Mann nicht in Raserei versetzt, dass “die da oben” am häufigsten von diesen Subventionen profitieren, liegt doch der Diesel Anteil in Deutschland von z.B. BMW bei sagenhaften 75%! In der Retroperspektive erscheinen auch die 5 Mrd. € für die Abwrackprämie fast zynisch. Alte Autos wurden verschrottet und durch neue, umweltfreundliche ersetzt. Nach aktuellen Informationen sind auch in Deutschland 2,8 Mio. VW-Fahrzeuge vom Abgasbetrug betroffen.

Der Mixtur aus Ignoranz für neue Antriebskonzepte und dem inneren Zwang folgend neue Modelle größer und schwerer zu machen, begegnete die deutsche Autoindustrie mit immer neuen Kniffen in der Motorentechnik und irgendwann mit Tarnen, Tricksen und Täuschen. Dabei betätigt sich die Politik als Steigbügelhalter für eine kurzsichtige Produktpolitik zum Schaden aller – Steuerzahler oder Enkelkind.

Das Elektroauto ist so viel simpler

Dabei ist das Elektroauto so viel einfacher zu entwickeln. Genau das lockt branchenfremde Konzerne. Denn im krassen Gegensatz zu den Beruhigungspillen der Autopresse, dass Apple so schnell gar kein Auto bauen kann, sind die Fakten bestechend. Für einen echten Elektrowagen brauche ich weder Tank, Ölwanne, Motorblock, Einspritzelektronik, Getriebe, Getriebetunnel oder Kardanwelle. Es reicht ein Elektromotor in der Größe von ca. 6 Milchtüten und im Fahrzeugboden die Akkus. Der Schwerpunkt des Fahrzeugs ist damit so niedrig wie bei einem Formel 1 Rennwagen und der Platz unter der Motorhaube gleichzeitig Stauraum. Das Fahrwerk und die Sitze kommen von Zulieferern und das Blechbiegen lasse ich durch die alten Profis von GM, Toyota, VW oder Mercedes erledigen.IMG_6174kl
Dabei liegt der Wirkungsgrad von E-Motoren jenseits der 90% und die Stromquelle kann kontinuierlich durch neue Technologien umweltfreundlicher werden. Das Stromtankstellennetz wächst nicht zuletzt durch Tesla stetig an. Darüber hinaus ist der Zugang zu Tesla’s Supercharger ohne weiteres möglich, schließlich legte Tesla hier alle Patente zur freien Nutzung offen.

Einmalige Chance für Volkswagen weltweit umweltfreundlich zu führen

Der Verbrennungsmotor lässt sich nicht mehr wesentlich verbessern. Daran ändert niemand etwas, denn die Gesetze der Physik und der Chemie lassen sich nicht unendlich biegen. Mit der Elektromobilität kann Volkswagen und das Land Niedersachsen (und im letzten Schritt die Bundesregierung) endlich wieder den Standort Deutschland zu einem echten Hort der Innovation werden lassen. Denn die Veränderungen auf der Welt finden auch ohne uns statt.
Meine Empfehlung an Matthias Müller, der ja jetzt nach einer Strategie für die Ausrichtung von Volkswagen sucht: Die Dieselentwicklung per sofort einstellen und die Produktion auslaufen lassen. Die freigewordenen Ressourcen mehrheitlich im Konzern auf den Elektroantrieb setzen und dem Rest der Ingenieure Zeit und Freiraum für neue Ideen geben. Im gleichen Atemzug zieht die Regierung die Subventionen für Diesel zurück und baut mit dem Geld Stromtankstellen mit einer Norm, einem Abrechnungssystem und einem Hersteller. Bei einem Investitionsvolumen aus gesparten Dieselsubventionen von 14 Mrd. € bis 2020 lässt sich sicher der eine oder andere Prozentpunkt Mengenrabatt bei den Säulen heraushandeln. Ggf. einfach bei Elon anrufen, Sigmar hat ja seine Telefonnummer. Dann klappt es auch mit 1 Mio Elektroautos bis 2022.

From pretending to announcing

Mittwoch, 16. September 2015

Annoucing EVs

Roughly a month ago I blamed the car industry for ignoring the fact, that they are missing out on e-mobility. Man, how that has changed over the last couple of days.

One couldn’t get around the news about the hottest electric concept cars at IAA in Frankfurt this week. Volkswagen and its many brands alone have announced no less than 20 EVs or plugin-hybrids. Audi made news with its Q6, which will offer an inductive-charging option as an icing on the cake. That’s also the case with Porsche’s stunning Mission E concept, which will run 0-60 in less than 3.5 seconds. There is one thing though, which is repeatedly used with all those new announcements: the benchmark Tesla.
Within a few years Tesla not only took on the biggest industry on the globe, it crushed their confidence and brand perception. Who would have bet on an US car manufacture to lead the bunch in customer satisfaction, safety and especially innovation? No one. The Mercedes star isn’t so bright any more, BMW doesn’t beam as sleek as it used to be and Audi rather follows than thinks forward. Furthermore it is crucial to acknowledge the fact, all those vehicles are concepts and only might come in 2018, 2019 or 2020.

History shows that concept cars often don’t become reality. How many promises weren’t kept from car makers regarding environmentally friendly improvements? Many. So let’s bookmark this IAA, when announcing EVs was kinda trendy. And keep the most precious thing in mind here: delivery!

Management attitude

The powertrain is one thing. On the other hand self driving vehicles will turn upside down the way cars are being built, sold and used.

Self-driving vehicles are a hype, which has absolutely no solid grounds whatsoever, Matthias Müller, CEO Porsche

I assume this quote wonderfully suits all the others in history, misjudging the near future. It perfectly matches another infamous quote regarding Henry Ford around 1903 „The horse is here to stay, but the automobile is only a novelty – a fad.“

We ride in driverless public transportation, planes are navigated by computers, while humans aren’t capable of accelerating off a green light efficiently. It makes me wonder, how one can discredit such magnificent chronological order as a hype. Either Mr. Müller follows an agenda or he shares his personal opinion. If the latter is the case, his statement reflects heavily on the company he works for and might have a negative impact shortly. The challenges laying ahead add up Mount Everestish and each single one of them should be dignified with an absolut solid, investigative and open mind.