Mit ‘Audi’ getaggte Artikel

Wieso ich an Tesla glaube…

Donnerstag, 04. August 2016

…liegt an den verzweifelnden Versuchen vieler, das Unternehmen schlecht zu reden!

Erster Toter mit  Tesla Autopilot

Ich hatte schon direkt nach dem Unfall überlegt einen Artikel zu verfassen, doch mich dagegen entschieden. Zuviele Fakten sprechen einfach gegen diesen Sturm aus Scheiße, in deren Zentrum sich die Medien befinden. Fanden die noch Wochen vor dem Unfall nur lobende Worte für den visionären CEO Elon Musk und die unglaubliche Präzision des Autopiloten von Tesla, so stürzten sich dieselben Blätter auf den ersten Todesfall wie die Fliegen auf die Scheiße. Als Blogger oder Twitterer darf man sich – vielleicht – ein wenig zu stark emotionalisieren. Ein Produkt ins Herz schließen und es gegen Angriffe verteidigen. Doch der Journalismus von heute ist schon lange nicht mehr getrieben von Recherche, Fakten und Analyse, sondern vielmehr ausschließlich von Werbe Euros. Die verrückteste Schlagzeile, die gewagteste These und die schlimmste Version sind gerade noch gut genug. Man denke nur an Schneefall im Winter – jeder Wintereinbruch mit starken Schneefällen kann einfach kein Wintereinbruch mit starken Schneefällen mehr sein. Horror, Blizzard, Weltuntergang müssen es schon mindestens sein.

Aber ich schweife ab. Die Faktenlage besagt eindeutig, der LKW Fahrer hat dem Autofahrer die Vorfahrt genommen. Passiert jeden Tag, überall auf der Welt. Der Autofahrer hat es nicht – oder zu spät – gemerkt und ist in den LKW hinein gefahren. Passiert jeden Tag, überall auf der Welt. Dabei war im Auto aber ein Computer am Werk – passierte noch nie, irgendwo auf der Welt.
Gerüchteweise – Fakten dazu habe ich nicht gefunden – soll der Fahrer den Film „Harry Potter“ geschaut haben. Passiert nicht jeden Tag, aber SMS Schreiben, eMail lesen oder im Internet surfen schon eher regelmäßig. Fasst man nun alles zusammen, hat eine Software einen queren LKW nicht erkannt, während der Fahrer schlicht und ergreifend jegliche Regel der Strassenverkehrsordnung missachtete. Die Schuld liegt demnach in erster Linie beim Lkw Fahrer und dann beim Autofahrer.

Für alle mit Schnappatmung: Die Ratio Tote/ km zeigt eindeutig, dass der Autopilot von Tesla nahezu doppelt soweit fährt, bis einer stirbt, als wenn ein Mensch steuert. Unterm Strich haben wir doch also gewonnen, oder?

Hedgefond Manager Marc B Spiegel

Meine Auslassungen zur Presse habe ich oben bereits getan. Zur Verstärkung des obigen Eindrucks ein Artikel aus der Süddeutschen Zeitung von gestern „Dieser Mann prophezeit Teslas Untergang„. Ein gewisser Mark B. Spiegel, von Berufswegen Hedgefund Manager, wettet mit seinem Hedgefund Stanphyl Capital Management gegen das Unternehmen von Elon Musk.

Wer recherchiert denn eigentlich bei Euch die Hintergründe? Im Fall von Mark B. Spiegel hätte geholfen, einfach mal die Webseite aufzurufen:

Stanphyl

Neben dem Design und dem Inhalt auf dieser hingerotzten Seite, hätte das Werbebanner eines Webspace Anbieters – hier godaddy.com – eigentlich Zweifel am Erfolg des Hr Spiegel aufkommen lassen müssen. Das wäre ungefähr genauso ein Interview mit mir zu führen und mich als „Automobilexperten und Strategieberater“ zu titulieren. Obwohl ich zugegeben muss, wenn es sein muss, dürft ihr gerne über das Kontaktformular anfragen.

Als neugieriger Mensch half mir auch Whois weiter. Die Webseite wurde am 07.07.2009 registriert und sieht immer noch so aus (siehe oben)! In sieben Jahren fand Mark also keine Zeit, auf Fivr nach einem Web-Designer zu fahnden und sich für 400 US$ einen ansehnlichen Internetauftritt zuzulegen?

Liebe SZ, ihr besitzt dann noch die krönende Dreistigkeit dieses Interview von einem fünftklassigen Hedgefund Manager an Eure Leser per paywall zu verkaufen? Das schlägt dem Fass den Boden aus.

Stadler Interview AMS & manager-magazin

Die Einblicke in das Leben eines Vorstandsvorsitzendes eines deutschen Premiumautomobilbauers dieser Tage ist sehr aufregend. Da werden die Fragen vorab geklärt und die Antworten von der PR Abteilung bis auf . und , feingeschliffen. Soweit Standardprozedere. Doch liest man einfach den Text, dann werde zumindest ich das Gefühl nicht los, da will einer nicht zugegeben, dass er (oder eine ganze Branche arroganter Manager) geschlafen hat.

Im MM tönt Stadler „es geht ums Überleben“, während in der AMS folgende Aussage kommt:

Es ist durchaus beachtlich, wenn plötzlich ein neuer Hersteller aus dem Nichts auftaucht und der Autoindustrie zeigen will, wie Elektroautos gebaut werden. Für mich weniger verwunderlich ist, dass er damit bis heute kein Geld verdient. In einer anderen Liga spielen Apple und Google, die über hohe Liquidität verfügen und wirklich disruptiv agieren. Diese Bedrohung spüren wir und, ehrlich gesagt, begreifen wir bei Audi diesen Druck als Chance.

Dechiffriert spricht er Tesla Anerkennung aus, um diese mit dem Hinweis auf Unternehmensverluste sofort zu relativieren. Ein weiterer Tiefschlag gegen Tesla kommt in Verbindung mit Google und Apple, die „wirklich disruptiv agieren“. Aha, wo denn? Gerade Apple hat im Automobilbereich noch absolut nichts geliefert, was die Aussage von Disruption untermauert. Google fährt seit Jahren mit 25km/h voll-autonom in Eierschalen durch die Gegend, scheint aber offensichtlich kein Interesse am Automobilbau zu haben.
Fakt ist, dass Audi & Co den kleinen Hersteller Tesla immer belächelte. Weil er ein Elektroauto bauen will! Weil er ein Elektroauto aus Aluminium bauen will! Seitdem Tesla

  • überall Ladestationen aufstellt
  • die Reichweite auf echte +300km aufgeblasen hat
  • das sicherste Auto der Welt baut
  • die zufriedensten Kunden besitzt

und nun mit einem Mittelklasse Modell knapp 400.000 Vorbestellungen einheimste, sind Wolfsburg und Co aufgewacht. Tesla führt sie alle vor, denn sie alle träumen davon ihre Autos per Update mit neuen Funktionen auszustatten, können es aber nicht. Also klammern sie sich an Spaltmasse und Alexander Dobrindt.

  • Diese Ignoranz zuzugeben, einer fatale Fehleinschätzung in der Antriebstechnik aufgessesen zu sein..
  • Diese Arroganz zu behaupten, Audi müsse nicht immer „erster sein“ vor dem Hintergrund eines jahrelangen Wettstreits Premiumanbieter Nr. 1 zu werden und den Markenslogan Vorsprung durch Technik gebetsmühlenartig zu verbreiten…

All das zeigt mir, Tesla ist auf dem richtigen Weg. Elon Musk darf sich jetzt nur nicht mit immer neuen Modellen verheben. Das Model 3 muss kommen, so pünktlich wie möglich. Alles andere muss jetzt erstmal warten!

 

Mit diesem Artikel nehme ich an der Blogparade #BPeMobility teil.

From pretending to announcing

Mittwoch, 16. September 2015

Annoucing EVs

Roughly a month ago I blamed the car industry for ignoring the fact, that they are missing out on e-mobility. Man, how that has changed over the last couple of days.

One couldn’t get around the news about the hottest electric concept cars at IAA in Frankfurt this week. Volkswagen and its many brands alone have announced no less than 20 EVs or plugin-hybrids. Audi made news with its Q6, which will offer an inductive-charging option as an icing on the cake. That’s also the case with Porsche’s stunning Mission E concept, which will run 0-60 in less than 3.5 seconds. There is one thing though, which is repeatedly used with all those new announcements: the benchmark Tesla.
Within a few years Tesla not only took on the biggest industry on the globe, it crushed their confidence and brand perception. Who would have bet on an US car manufacture to lead the bunch in customer satisfaction, safety and especially innovation? No one. The Mercedes star isn’t so bright any more, BMW doesn’t beam as sleek as it used to be and Audi rather follows than thinks forward. Furthermore it is crucial to acknowledge the fact, all those vehicles are concepts and only might come in 2018, 2019 or 2020.

History shows that concept cars often don’t become reality. How many promises weren’t kept from car makers regarding environmentally friendly improvements? Many. So let’s bookmark this IAA, when announcing EVs was kinda trendy. And keep the most precious thing in mind here: delivery!

Management attitude

The powertrain is one thing. On the other hand self driving vehicles will turn upside down the way cars are being built, sold and used.

Self-driving vehicles are a hype, which has absolutely no solid grounds whatsoever, Matthias Müller, CEO Porsche

I assume this quote wonderfully suits all the others in history, misjudging the near future. It perfectly matches another infamous quote regarding Henry Ford around 1903 „The horse is here to stay, but the automobile is only a novelty – a fad.“

We ride in driverless public transportation, planes are navigated by computers, while humans aren’t capable of accelerating off a green light efficiently. It makes me wonder, how one can discredit such magnificent chronological order as a hype. Either Mr. Müller follows an agenda or he shares his personal opinion. If the latter is the case, his statement reflects heavily on the company he works for and might have a negative impact shortly. The challenges laying ahead add up Mount Everestish and each single one of them should be dignified with an absolut solid, investigative and open mind.

A piece of white paper

Donnerstag, 27. August 2015

My recent blog post „the great pretender“ about electric vehicles and what it could mean for us from an environmental point of view got a lot of attention (at least where I’m coming from). That attention made me think, what exactly makes Tesla so successful? I’m sure, that probably many smart people have already made statements about it. So mine won’t hurt, right?

As a car manufacturer these days you face a lot of challenges. The treehuggers are never satisfied, cities are congested and the young generation continues to ignore cars. Twens are more thrilled about Playstations, Social Media or Smartphones. The icing on the cake is a decreasing shell life of a new model, which puts a lot of pressure on the R&D department. Those shorter lifecycles must be compensated, which also means less time to play around.
The worst part in my opinion is leadership. While other employees their age would be retired already,  men in their 60s manage those companies as they did decades ago. Many of whom are surrounded by „yes-men“ prepping everything according to the likes of those in charge. If you listen to some stories, one gets the feeling there are only a few customers and their titles usually start with a „C“ and end with an „O“. The core problem is the lack of leadership. There is none, only management. No wonder those companies don’t invent anything. They constantly improve the status quo, but never challenge it. Even on the peak of success, one should never get tired question yourself, your organization and product.

In California Tesla once started with a white piece of paper. At least that’s how I imagine it. Mr. Musk handed out a stack of white paper and the basic requirements electric, four wheels and a steering wheel to his crew. And man, they really went crazy, but they are dead serious.

  • While others take years to decide on the format of a plug, Tesla builds the biggest supercharger network on earth
  • While others fight with their dealerships over price stability and service, Tesla sells cars over the internet, including rewards for recommendations
  • While others argue about existing battery power, Tesla uses Laptop cells to offer 300km or more on a single charge
  • While others need a facelift to improve their excisting vehicles, Tesla simply updates the firmware as if the car is an app on your iPhone. That is – by the way – exactly how Tesla will introduce self driving capabilities to some of its customers and learn by collecting the data during beta testing.

As Elon Musk put it, Model S is a computer on wheels. Audi, BMW, Toyota, VW etc cannot cope with this revolutional and radical approach. The heart of their cars is a shiny block of metal and sucks up fossil fuels, but all there is left in the future is digital. The smartest people on earth in the most innovative IT companies of the decade are ramping up new mobility devices and I fear, that the old economy will be eaten by the new economy one more time. And this would leave us here in Germany with a huge problem.

If only those CxOs would let their trouble makers, crazy one and rebels off the hook with a clean slate. They would fill white paper with technological advanced, fantastic ideas and even more crazy failures to finally come up with something truly unique, special or how the world would say „german engineering“. Encourage your staff to do the impossible, to think different and let them change the world for you, before the world changes without you. Your Kodak or Nokia moment is almost here, make us proud again. Lead, don’t manage!

 

 

The great pretender

Donnerstag, 20. August 2015

You may have heard from the Elvis song „The great pretender“. I’ve chosen this title wisely, because here in Germany – the home of automotive innovations of the world – our government and the car industry work hand in hand pretending, that drastic change isn’t needed. The topic e-mobility almost always lead to heated discussions, which are barely objective. Rare, very specific occasions are named, often mixed with wrong conclusions and a great lack of knowledge. Here comes the third power into place: the media. It does its part to keep people at bay, meaning „pro combustion engine“, because that’s what the big three in Germany want. Sell big, heavy gasoline monster.

Facts

First step in solving a problem is recognizing there is one. So let’s look at the facts and by doing so, there is no direct connection to e-mobility in the first place.

Power source

Our earth is dying and we, the humans, are causing it. Not one single sane mind would doubt climate change. We just had over 40 degrees twice this summer in Germany. All across the world our weather goes nuts with floods, droughts, tornados, you name it. With 7 billion people on the planet and soon +10 we simply cannot allow them our lifestyle, if this lifestyle is powered like we power ours: with oil, coal and nuclear. Because if we do, we are fucked. That’s why we need another solution.

That brings us to sustainable energy sources like wind, solar, tidal wave plants etc etc. As long as the moon stays where it is, we’ll have waves. Weather systems will arise, the wind will blow. As an icing on the cake we have this giant nuclear power reactor which will always (well at least a few million years or so) rise in the morning and set in the evening: The sun.  All those power generators have one thing in common: The energy comes pretty neatly packed in cables, transported straight to your door step. It’s electric!

Skeptics may say, that producing solar panels, windmills etc also causes pollution. Hell ya, I don’t doubt that. But so do power plants, oil fields, refineries etc.

Engine powered by source

Many critics also say, that the electricity is produced with dirty sources like coal. Yeah, that may or may not be the case. But there is one tiny little detail, which all of you doubter out there must keep in mind. Once you purchase a Diesel or Gas car, once a city decides to buy a fleet of Diesel buses for public transportation, you are stuck with this dirty energy source for life(time of the vehicle). An electric platform gives you adaptability, it is energy source agnostic!

The only conclusion out of this logic – as fragile it may be is – can only be, the car/ transport industry need to go electric.

Prejudices versus electric cars

Repeatedly those three arguments come to mind, when one discusses about e-mobility.

  1. Electric cars are too expensive
  2. Electric cars only drive for less than 200km
  3. Electric cars cannot be charged anywhere

The answers to those questions are simple and the funny thing: There is one single car company proofing them all wrong. Tesla Motors. A company founded years ago with one vehicle: A roadster with an insane price tag. But they learned, adapted, changed, learned again, improved and then introduced one of the most exciting cars there is: Tesla Model S.

  1. Batteries are expensive. As the car industry has done with innovations well in the past, introduce them in the luxury segment with fewer units but customers with deep pockets. Over lifetime the technology slowly vaporizes through the cracks until it ends up in a tiny little shit box (see Airbags, power steering etc.)
  2. Model S driver easily go beyond those 200km on a single charge. By the way, 50% of the public drives less than 10km to work roundtrip, another 30% reaches their desks after 50km (Source). I know, 99,9% of all reading this claim, that this isn’t true. Don’t go crazy on me, because you are the 20% minority.
  3. This one is funny. Girls blow dry in the morning and guys shave. Apparently the access to electricity seems not to be a huge problem. Again it is Tesla with its Supercharger network who helps you out here while not at home.

Tesla supercharger

Solutions offered by german carmakers

Plugin Hybrids

Just recently the german public television broadcasted a piece, locating the biggest preventer of e-mobility within the industry and the government. Vehicles like a Porsche Cayenne receive a little electric engine and can drive up to 20-50km fully electric. But mainly the electric engine is used to get a little extra kick out of the 0-100 km/h.

Supported by the german government those insane gasoline guzzlers can be accounted for to decrease the overall fleet consumption mix. Our government doesn’t help the car industry by protecting their laziness. They have slept through the Hybrids (see Toyota Prius) and never really created a similar success. The bosses only thought bigger, faster and more power, instead of having a closer look to those mega cities around the world and how traffic looks like there. I’m sorry to disclose this, but it’s not all green grass, blue skies and clean air everywhere. It is even harder to believe, if you look at the facts of VWs unit sales across the world. China is the biggest market with 35% of all sales. Ever been to a chinese city? Man, all of them host millions and you are lucky to see the sky once a day.

Real electric

Only BMW takes this task seriously. In the mid 2000s the board made a bold decision and invested heavily in BMWi. I really admire their entrepreneurial spirit, but they also didn’t go the extra mile. Somewhere along the way they lost courage. The fantastic looking i8 comes as a hybrid and only the roomy i3 is available as a pure electric version. One can argue design, but I recommend everyone to take it for a spin. It’s huge, drives super smooth and the concept of renewable materials is unique.

The rest isn’t very innovative but pretending. They take regular vehicles and transform them to electric vehicles. This is wrong in two ways:

  1. God damn it, I want everyone to see, that I’m a treehugger. A little blue „e“ on the back of my Golf doesn’t do it
  2. An electric concept is built completely different, starting with the battery pack on the floor and with the lack of an engine compartment. Those technical requirements hardly can be adjusted to a regular car.

How to do it right

Tesla.

Also Renault/ Nissan have some interesting vehicles available. Just a few weeks back another company turned off stealth mode and entered the arena, causing a lot of noise in this corner of the news: Faraday Future from Gardena, CA. What strikes me is the fact, that USA is all of the sudden the technology leader and driver, while Mercedes, Audi and BMW try to keep up with them. Back in the days they were laughing at Tesla and their vision. After best ratings in crash tests, customer satisfaction, awards after awards and higher sales figures in California than A8, 7 series and S class combined, laughter lapsed into silence.

The future

Norway and California state are openly discussing to ban combustion engines by 2025/ 2030. Older fellows remember the tough regulations from California for pollution and how this became a global trend. It comes without saying, that our industry leaders realize the challenge at hand. That’s why Audi has announced a competitor to the Tesla Model X by 2018. Interesting side note: Audi sells this new SUV as a Tesla fighter. Strange world, huh? From forward thinking to a follower within a couple of years. By the way, Audi doesn’t go all in, since the SUV is not built all electric. It comes with other power sources like – ring the bell – combustion engine.

The biggest challenge for electric transportation is more charging stations. I still cannot believe, that a small start up from California installs thousands of chargers across the globe, while Europe agreed on a common plug last year. Now I can hear Elon Musk and his team rolling on the floor laughing. Rumor has it, BMW was in contact with Tesla to use their supercharger network. Again, strange world, huh?! Oh, talking about strange: Tesla has opened up their patents for everyone to use. This Musk guy gives our old economy a real headache!

In UK they consider charging through the air while driving on special lanes on the road, Tesla will soon build the gigafactory and researchers across the world try to increase the density of batteries.

elanes

I saved the worst for the final punchline. While google and Uber run pilots with (self driving) vehicles, there is one other tech giant supposedly entering the arena. Usually they literally destroy the old players or may transform them to suppliers. I’m talking fruits and I make a bet: If Apple really will sell cars, one of the big three in Germany will shrink to basically non-existant. And please, don’t argue with complexity and shit. They have so much money in cash, they can buy 2/3 of germans car industry and still have so much money left to book all advertising space in all car magazines in the world for decades.

 

The future is electric and I’m electrified. Go spark, share the love.

 

BMW meldet sich zurück

Montag, 01. August 2011

Lange war es ruhig um die Niere aus München – wenn man Hollywood Placement als Maßstab nimmt.

Der Trailer von Mission Impossible 4 läßt allerdings erahnen, dass BMW wohl nicht nur einen 6er schrottet, sondern auch sehr zukünftig mit einem i8 unterwegs ist.

Die neue Agentur wiederholt wohl den „Stunt“ des alten Arbeitgebers Audi in „I, Robot“. Der RSQ führte damals in eine ferne Zukunft, landete aber nur wenig später als Audi R8 in den Verkaufsräumen. Man darf gespannt sein, was sonst noch so passiert.
In dem Zusammenhang ist es um die 4 Ringe sehr ruhig geworden. Preschte Audi doch mit signifikanten Platzierungen im internationalen Kino voran – ganz nach dem Motto Vorsprung durch Technik – kehrte nun seit nun mehr zwei Jahren fast völlige Stille ein. Schade eigentlich, denn viele Sperrspitzen automobiler Integrationen stammen aus dem Hause Ingolstadt und haben nicht zuletzt für den guten Ruf der Marke gesorgt.

Zuviel Product Placement kann auch gut sein

Mittwoch, 18. August 2010

Ich habe bereits mehrfach darauf hingewiesen, daß es um die geschickte Integration eines Produktes in die Handlung geht. Es muß glaubwürdig sein, warum das Produkt genutzt wird. Auch in der Hinsicht, daß der Charakter solch ein Produkt auch im wirklichen Leben kaufen und nutzen würde. Diese Grundvoraussetzungen werden auch dann nicht außer Kraft gesetzt, wenn die Rolle des Produktes dominant ist.

So geschehen in einer Folge von Modern Family mit dem iPad von Apple. In der 19. Episode der ersten Staffel will der „early adopter“ und Technokrat Phil unbedingt zu seinem Geburstag ein iPad, und zufälligerweise fällt dieser mit dem Verkaufsstart des großen Bruder des iPhone zusammen. Die Aussage „The iPad comes out on my actual birthday. It’s like Steve Jobs and God got together and say We love you, Phil.'“ ist nicht nur witzig, sondern nur eine von unzähligen Produktnennungen. Ein großer Teil der Folge dreht sich um das Gerät vom Obstlieferanten aus Cuppertino.

Das klingt nach „zuviel“, doch stört es den Handlungsfluß nicht, bleibt dem humorvollen Grundton der Serie treu und vor allem paßt es perfekt zum Charakter von Phil. Dies ist entscheidend. Denn alle anderen Technikfraggles drehten ebenso wochenlang am Rad, als dieses digitale Buch herauskam. Selbst Menschen, die ruhig blieben, können diese Eigenschaft nachvollziehen und mit der Figur von Phil verbinden.

Ein weiteres Beispiel ist die Reihe Transporter. Hier hat sich AUDI in der zweiten und dritten Folge massiv in Szene gesetzt und gestört hat es keinen. Die Figur Frank transportiert mit seinem Auto Dinge von A nach B, fragt nicht nach Inhalt sondern nur exakten Koordinaten. Letztlich ist es nur konsequent, wenn sich vieles in dieser Geschichte um das Autofahren dreht.

Tag 1 von Transformers 2

Freitag, 05. September 2008

Der Audi R8 als Bösewicht im neuen SciFi Spektakel von Michael Bay.