Archiv für die Kategorie ‘Werbung und Vermarktung’

paydirekt: Totgesagte leben länger

Mittwoch, 19. August 2015

Derzeit überschlagen sich die negativen Meldungen zu paydirekt! Neben einiger korrekter Kritik gibt es aber auch viel Lust am Schlechtreden. Hier möchte ich vor allem die jüngsten Berichte über das Fehlen der Sparkassen zum Start in 2015 nennen. In den letzten Tagen wurde das hoch gekocht, ist doch aber seit mindestens 31.07. bekannt (Artikel Stuttgarter Nachrichten). Selbstverständlich zeigt dies die Probleme in dem komplexen und komplizierten Bankenkonstrukt in Deutschland mehr als deutlich.

Vielmehr steht das Projekt dafür, wie ineffizient die verkrusteten Strukturen in der deutschen Kreditwirtschaft mit ihren drei Säulen aus Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Privatbanken sind. (FAZ vom 19.08.15)

Gleich vorweg gesagt, ich schätze die Chancen für diese Unternehmung in Ihrer derzeitigen Verfassung und Außendarstellung als gering ein. Doch versuche ich mich mal an einem Für und Wider.

Für

  • Es gibt eine Webseite – bestehend aus ganzen zwei HTML Seiten (siehe auch Wider)
  • Durchgriff auf Girokonten über die Plattform bietet riesiges Kundenpotential
  • Vertrauen und Datensicherheit /-schutz ist für viele facebookende und whatsappende Deutsche vor allem bei Bankgeschäft äußerst wichtig. Der Widerspruch zu Ihrer teilnahmslosen Einstellung zum NSA/ BND Skandal darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass dies gerade für die Generation Jahrgang 1970 und älter enorm wichtig ist.
  • Gebührenmodell kann kompetitiv ausgelegt werden, da keine Dritte wie Kreditkartenunternehmen die Hand aufhalten
  • Der Handel läßt sich mit Einsparungen bei den Gebühren einspannen
  • Hochfahren des Systems Zug um Zug. Dieser Punkt steht in der Kritik, ist aber seitens der Softwareentwicklung ein schlauer Schachzug, um etwaige Fehler im System zu erkennen und zu verbessern, bevor wirklich Tausende Transaktionen laufen
  • Selbst der Sparkassenverband konnte sich durchringen mitzumachen. Auch wenn erst 2016, so sind sie dabei und damit ein großer Batzen an Kundenkonten

Wider

  • Zwei ganze Seiten und davon kommt nur die Startseite halbwegs emotional daher? Natürlich ist paydirekt kein echtes Start-up, doch erwartet der künftige Nutzer (Kunde) deutlich mehr Emotionen und eine geile Webseite. Der Nutzer möchte sehen wie einfach zahlen mit paydirekt geht.
  • Ein Händler muss im schlimmsten Fall mit allen Bank eigene Verträge schließen, was einem bürokratischen Albtraum gleichkommt und den Druck auf die Gebühren entsprechend erhöhen dürfte (WiWo vom 18.08.15)
  • Die Abhängigkeit von paydirekt von den Banken und deren Gremien. Es darf angenommen werden, dass hier paydirekt nicht so frei schalten und walten kann wie es will und muss!
  • Keine mobile Lösung verfügbar, was in unserer heutigen Welt der schwerwiegendste Nachteil sein dürfte. Wenn man schon zu spät zur Party kommt, sollte man kein Dosenbier mitbringen, wenn alle mittlerweile Moscow Mule saufen. Es stillt den Durst und macht auch besoffen, nur ist es halt aus der Zeit gefallen.

 

paydirekt hat sicher eine Daseinsberechtigung und kann auch Marktanteile gegen sofortüberweisung & Co gutmachen. Allerdings müssen in Lichtgeschwindigkeit die Versäumnisse und Probleme ausgeräumt werden, um den Nutzer und Händlern ein marktgerechtes Produkt zu bieten. paydirekt muss ein echtes Start-up sein und sich dem Markt anpassen oder gar – völlig wahnsinnige Idee – diesen sogar mal leiten.

Neueste Zahlen zur Nutzung der Apple Watch sollten die Kollegen rund um Niklas Bartelt aufhorchen lassen: 20% haben mit der Uhr überhaupt zum ersten Mal mit Apple Pay bezahlt und 75% wollen nur noch mit der Uhr bezahlen. Soviel zum Thema mobil. Zum Schluss noch ein Bild aus dem heise.de Forum, was in etwa die Innovationskraft Deutschlands auf den Punkt bringt.

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Apple SIM leitet Untergang der Marken Vodafone, o2 & Co ein

Mittwoch, 05. August 2015

Apple könnte MNO werden

Seit gestern spukt die Meldung durch das Internet, Apple wolle sogenannter Mobile Virtual Network Operator (MVNO) werden und von den MNOs (also Vodafone und Co) Kapazitäten abkaufen. Diese Idee hat Sinn, vor allem mit der Technologie der Apple Sim in der Hinterhand. Aber der Reihe nach.

Nokia, Ericsson und Huawei sorgen für die Technik für den Netzausbau. Teilweise betreiben diese auch die Masten und verkaufen die Leitungen an die Mobilfunkbetreiber (MNO). Vor Kunde sind es die Deutsche Telekom, Vodafone, Telefonica, AT&T und wie sie alle heißen, mit denen die einen Vertrag abschließen. Hierfür investieren die Firmen riesige Summen ins Marketing, wo sie doch letztlich ein völlig identisches Produkt verkaufen – ok mit Ausnahme von o2 und deren wirklich schlechtem Netz. Für den normalen Nutzer da draussen gibt es keine Mehrwerte, die die MNOs untereinander unterscheiden, von den markanten Farbgebungen mal abgesehen.
Alle Bemühungen zur Differenzierungen greifen nicht und tiefere Kundenbindungen haben die Telkos versemmelt. Hier denke ich z.B. an mPass oder generell die Wallets. Was für eine Chance und wie dilettantisch das Vorgehen. Letztlich wollen Kunden heutzutage eine schnelle Datenleitung und eine stabile Telefonverbindung. Denen ist doch völlig gleich, ob das 4G Netz Magenta, Rot oder Blau ist! Die Telkos sollten bei eON und RWE mal nachfragen. Die kennen das Problem, denn der Strom kommt aus der Steckdose und die ist in der Regel weiß. Welche „Farbe der Strom“ hat, ist der Hausfrau egal, Hauptsache der Staubsauger saugt Staub.

Fügt man nun die sogenannte e SIM hinzu, wird eigentlich schnell klar, welche Rolle das iPhone irgendwann mal übernimmt: die der Steckdose. Auf welcher Datenautobahn man dann fährt, ist doch völlig uninteressant. Es darf nur keinen Stau geben. Im Artikel ist ein Zeitraum von 5 Jahren angegeben. Das ist vermutlich realistisch, schliesslich braucht Apple die Mobilfunker noch.

Neukunde Burger King

Montag, 09. Februar 2015

17 BURGER KING® Restaurants öffnen in Kooperation mit opentabs Fastlanes für eilige Gäste

Als eines der ersten Unternehmen der QSR-Branche in Deutschland ermöglicht BURGER KING® seinen Gästen seit 9. Februar in ausgewählten Restaurants via App flammengegrillte Beef-Burger und andere Köstlichkeiten zu bestellen und zu bezahlen. Dabei sind gestern zehn Restaurants in Süddeutschland gestartet und ab 18. Februar kommen sieben weitere in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hinzu.

BK-Fastlane

Zunächst werden in einer Testphase 17 BURGER KING® Restaurants mit Fastlanes ausgestattet, die es den Gästen ermöglichen, ihre Bestellung dort direkt abzuholen. Die teilnehmenden Restaurants werden dem Gast automatisch in der App angezeigt. Der Gast kann das BURGER KING® Menu mit nur einem Klick laden und seine gewünschten BURGER KING® Produkte aus dem gesamten Angebot des Restaurants in der App auswählen, bestellen und bezahlen. Die Bestellinformationen werden direkt an das entsprechende BURGER KING® Restaurant weitergeleitet, wo die Bestellung frisch zubereitet wird – getreu dem Motto GESCHMACK IST KING®. Noch vor Versand der Bestellung zeigt die App an, in wie viel Minuten diese zur Abholung bereit ist. Dies gibt den BURGER KING® Gästen die Möglichkeit, bereits von unterwegs ihre Bestellung aufzugeben und diese anschließend im Restaurant direkt über die Fastlane mitzunehmen.

 

Ergänzung 04.05.2015 | Weitere Burger King und Dunkin Donuts
In Leipzig gehen heute weitere Filialen der königlichen Burgerkette ans Netz und zeitgleich auch die nächste internationale Kette Dunkin‘ Donuts.

Das ist Leben ist so schön!

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Essen bedeutet Leben

Unter diesem Motto sollte ein emotionaler Trailer rund um das Erlebnis opentabs entstehen. Da wir mit dem gegebenen Budget unmöglich selbst Drehen konnten, mussten wir auf Datenbanken wie z.b. istockphoto zurückgreifen. Aber schön der Reihe nach.
Im ersten Schritt sah ich mir gemeinsam mit unserer Praktikantin diverse emotionale Trailer an. Natürlich waren da einige von Apple dabei, doch auch andere Firmen haben tolle Werbefilme um Ihre Produktidee gedreht. Von diesen Filmen ließen wir uns inspirieren; wobei wir entweder draußen unterwegs waren oder in einem abgeschlossenen Raum – weg von all dem täglichen Trubel – hockten und immer wieder von Neuem überlegten, wie man eine digitale, mobile Essensbestellung emotionalisieren kann.
Der Markenkern von opentabs beschreibt sich mit „In der Schlange stehen ist auch vorne blöd“, „Wartest Du noch, oder isst Du schon?“ kombiniert mit „So bestellt man heute“ bzw „Mobil, bargeldlos und ohne Warten“. Letztlich ist der offenkundigste Vorteil für den Nutzer der opentabs App tatsächlich die Zeitersparnis und der Verzicht auf Bargeld. Letzteres wird allerdings in der Öffentlichkeit immer strittig diskutiert, somit blieb das Thema Warten. Nun hatten wir zumindest den ersten Ansatz eines roten Fadens für den Film.
Als nächstes wollten wir eigentlich die tollen und leckeren Speisen unserer Kunden in Szene setzen. Dieses Unterfangen scheiterte jedoch schlicht an fehlendem Material von Burritos, Salaten oder ähnlichem. Die Gerichte eigenhändig filmisch festzuhalten konnten wir aus Zeit- und Ausstattungsmangel vergessen. Die besagten Bilder Datenbanken gaben hier leider auch nicht viel mehr her. Folglich überlegten wir, um wir Speisen irgendwie umschreiben konnten. Eine Liste mit Adjektiven wie sauer, scharf, lecker, usw war die Folge.

Daraus entwickelte sich die Idee mit eben diesen Adjektiven eine Geschichte zu erzählen. Das Verknüpfen von besonders schönen, emotionalen Momenten und passenden Beschreibung von Essen hatte letztlich folgende Trailer zum Ergebnis.

Die 20 Sekunden Version

Die 30 Sekunden Version

Digitalisierung des pagers von Vapiano

Dienstag, 20. August 2013

Die Digitalisierung von Plastik

Die Digitalisierung schreitet unnachgiebig voran und macht auch nicht vor der Gastronomie halt. Unser neuer Kunde dean&david nutzt ein altes Rufsystem, um die Kunden an den Tresen zu rufen. Die Integration von opentabs scheiterte bisher daran, dass die sehr stark schwankende Zubereitungszeiten in einer Filiale des Franchisekonzepts keine genaue Vorhersage für den Nutzer möglich machen. Die Herausforderung bestand demnach, diese Funktion irgendwie in das opentabs Universum zu integrieren.
Das Produktmanagement bestehend aus den Gründern Sebastian Heise, Dirk Röder und einem externen Dienstleister steckte also die Köpfe zusammen, um dieses Problem günstig und operativ simpel zu lösen. Jetzt wo die Lösung da ist, klingt es so einfach: Jeder opentabs Bon enthält einen Strichcode und am Ende der Produktionsstrasse im Restaurant steht ein Scanner, der die Infos vom Strichcode an unseren Server weiterleitet. Dieser generiert eine Push Nachricht für den Bestellenden und fertig ist die Digitalisierung der teuren Plastikteilchen. Abgesehen davon kostet unserer Lösung ca 30% von einem herkömmlichen Rufsystem.
Oh, und bei uns kann auch kein Plastikteil auf den Boden fallen und kaputtgehen, was dann mit 30-40 EUR zu Buche schlägt.

Superbowl 2013 – meine Favoriten

Sonntag, 03. Februar 2013

Exemplarisch zwei lustige Spots zum Superbowl 2013

Erster deutscher Kaffee mit Mobile payment

Mittwoch, 02. Januar 2013

Mobile payment bei opentabs

Gemeinsam mit SFCC feiern wir die erste mobile Transaktion in Deutschland in der Filiale am Kurfürstenplatz.
Die aktuelle Version von opentabs enthält nun auch mobile payment über Kreditkarte (MC und VISA). So kann der Nutzer die Schlange an der Kasse überspringen und per App drängeln, ohne zu pöbeln.

Hier in der Filiale im Herzen von Schwabing wird opentabs getestet und bei Erfolg in allen anderen Filialen der SFCC ausgerollt. Wir freuen uns riesig über diesen großen Meilenstein unserer kleinen Firma.

 

Ergänzung 30. Mai 2013 | Ausrollen
Nach dem erfolgreichen Test in den letzten Wochen werden wir opentabs in andere Filialen der SFCC ausrollen und zugleich auch unsere offene API testen. Der Kassenhändler KMZ hat auf für die Vectron Kasse eine Schnittstelle programmiert die unser JSON einlesen und verarbeiten kann. Somit verbucht die Kasse alles ordentlich, so als hätte es eine Bedienung vor Ort per Hand eingegeben.

App s für den Alltag

Samstag, 11. August 2012

Die Digitalisierung nimmt stetig zu und das Smartphone entwickelt sich immer mehr zum wirklich nützlichen Helferlein – oder verlängerten Arm im Alltag.
Vor Jahren noch Zukunftsmusik, ist es heute natürlich schnell in einer Suchmaschine nach Antworten auf alltägliche Fragen zu finden. Das reine Telefonieren ist nur noch eine von vielen Funktionen des heutigen iPhone oder Android Telefons.
Die Zugauskunft oder der Fahrplan des ÖNV dienten neben der Wettervorhersage als zu Anfangs meist genutzte Funktionen. Im Laufe der Zeit eroberte das Telefon immer mehr Bereiche des Alltags und mittlerweile ist das Buchen, Reservieren und Kaufen von Zugtickets, Hotelzimmer oder gar Flügen Normalität. Doch das Smartphone integriert sich immer mehr in den Alltag und übernimmt zunehmend auch Zahlungsaufgaben. Vermehrt liest man vom m-commerce und den Problemen bzw Herausforderungen des Marktes. Zudem fallen immer wieder Begriffe wie NFC, Secure SIM und ähnliches.

Ein Blick auf das Hier und Jetzt verdeutlicht, dass selbst Deutschland im m-commerce angekommen ist. Die Deutsche Bahn erlaubt das Ausstellen und Bezahlen von Zugtickets bereits per App und kleine Nischen werden durch innovative Start-ups zunehmend auch besetzt. Erst kürzlich gab myTaxi die Bezahlung des Taxis nun auch in Ihrer Taxi App frei. Die US-Kette Starbucks verkauft in USA und Kanada mittlerweile jeden vierten Kaffee über die Smartphone App und will diese im Herbst 2012 auch in Deutschland einführen. Ein weiteres Start-up will gerade im Gastronomiebereich die Nutzung von iPhone und Android zur Regel machen und auch die mobile Bezahlung forcieren. opentabs aus München hat bereits eine Bestell App in Betrieben im Einsatz und wird in Kürze die mobile Bezahlung integrieren.

Während sich also an Techniken und Anwendungsgebieten theoretisch abgearbeitet wird, haben einige Firmen bereits Fakten geschaffen. Diese Vorreiter werden den Weg bereiten und vermutlich auch die Richtung nachhaltig vorgeben. Es ist im Grunde nur eine logische Weiterführung der Handynutzung, diese auch als Zahlungsmethode zu verwenden. Welche klassische Zahlungsvariante auch immer dahinter geschaltet ist, verschmilzt diese mit der App Nutzung und ist für den Nutzer gänzlich nebensächlich.

Derzeit sind hier die Kreditkarten vorne, bieten sie die wettbewerbsfähigsten Margen, doch schränkt dies die Nutzer ein. Leider verkennen die grossen Telkos erneut den Markt und fordern unrealistische Gebühren, die eine Amex alt aussehen lässt. Hier wird man einen weiteren Markt verlieren, weil man an die „schnelle Mark“ denkt. Mitleid ist allerdings unangebracht.

Dreharbeiten für den Spot „coffee to go“

Donnerstag, 09. August 2012

In der Schlange stehen ist auch vorne blöd. Drum kann man nun den „coffee to go“ per App vorbestellen und gleich mit dem Smartphone bezahlen.
In Vorbereitung für diesen Service drehen wir bereits einen Trailer, der den Ablauf für den Nutzer kurz und knapp darstellt. Als Drehort stellt uns netterweise die San Francisco Coffee Company Ihre Filiale am Kurfürstenplatz zur Verfügung.

Ab Januar 2013 soll es für Nutzer der opentabs App möglich sein, nicht nur die Bestellung aufzugeben sondern auch gleich über die App zu bezahlen. Hierfür muss eine VISA oder Mastercard Kreditkarte hinterlegt werden. Die Recherche zu dem Thema gestaltete sich ziemlich aufwendig, doch konnten wir über unseren Bekanntenkreis einen sogenannten Acquirer finden, der uns passable Konditionen einräumt und die Transaktionen abwickelt. Jetzt liegt es an den Entwicklern diese Funktionalität umzusetzen.