Archiv für die Kategorie ‘Brand Entertainment’

Bitcoin Shop Vienna

Mittwoch, 15. Februar 2017

Vienna hosts a global summit on blockchain technology in the energy sector.

I arrive in town a day prior the event. After wheels down my first stop is the newly opened Bitcoin Shop in Mariahilferstrasse. Literally in the middle of one of the most busiest shopping areas in Vienna, BitTrust  advertises the famous crypto currency in 2 floors. The product offering varies in an bi-directional ATM, prePaid Bitcoin cards and last but not least, notary certified cold wallets starting at 5000€ each.

But it’s not only about selling. The second floor is mainly for workshops and keynotes. BitTrust is going to educate walk-ins, business men and also please the community. What a nice concept, let’s hope it pays off!


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Flashmob Vergleich der Telekom und AT&T

Donnerstag, 25. August 2011

Das Thema „Life’s for sharing“ hat die Telekom vor ein paar Jahren mit Guerillia Aktionen gefeiert. Herausragende Aktionen wie an der Liverpool station oder Paul Potts in Leipzig sind dabei herausgekommen.

Der Konkurrent AT&T in USA nahm sich wohl die Telekom zum Vorbild und setzte auch einen Flashmob um. Dieser sieht allerdings ziemlich anders aus und nimmt sich selber nicht ganz so ernst. Bleibt jedoch die Frage, ob die Zuschauer auch die Verbindung zum Original herstellen können?

Das Drehbuch vom neuen Dschungelcamp

Montag, 22. August 2011

Über die neue Serie „Die Alm“ ist bereits einiges geschrieben worden. Über die schlechte Konzeption der Kopie vom Dschungelcamp möchte ich hier gar nicht schreiben.
Vielmehr ist es verwunderlich, dass die Zuschauer sich so etwas bieten lassen. Die neue Schlagzeile auf bild.de spricht vom bevorstehenden Hungerstreik des „Ex Fast Topmodel“ Tessa in der Sendung. Eigentlich sollte doch jedem klar sein, dass hier etwas inszeniert wird. Mithilfe der Presse wird für eine Sendung getrommelt und eine Angestellte des p7s1 Imperiums spielt Ihre Rolle. Als gäbe es gerade nicht wirkliche Probleme, so wird das Volk von dümmlichen Nachrichten komatisiert.
Es ist das Henne Ei Problem. Sind die Zuschauer einfach so wahllos, beschränkt und genügsam, oder hat sie das TV erst dazu gemacht? Bei soviel schlechtem Inhalt verstehe ich den ganzen Aufschrei rund um Placement überhaupt nicht. Schließlich würden sich wenige Firmen finden, die bei solch einem Quatsch Ihre Produkte präsentieren wollen. Vielleicht ist deswegen der Staat dagegen, weil das dem Plan das Volk zu verdummen zuwider läuft – eine gewagte Theorie, aber nun ist sie raus.

Kmart startet 8teilige Serie für spanische Zuwanderer

Sonntag, 14. August 2011

Die große Kaufhauskette Kmart zielt mit der neuen humorvollen Miniserie direkt auf weibliche Mitglieder der spanischen Gemeinde. Die sogn. „hispanics“ sind die größte Minderheit in den USA.
Es handelt sich um das erste Engagement von Kmart im Bereich Brand Entertainment und verknüpft den erzählerischen Stil mit modernen Elementen aus Twitter, Facebook und reality TV. Denn in der Serie kommen auch „echte“ Mütter aus der angesprochenen Zielgruppe zu Wort. Die Handlung dreht sich um Liebesglück, Familiensituationen und natürlich Einkaufen.

Anbei der Trailer – spanische Sprachkenntnisse sind von Vorteil 🙂

Branded Entertainment für MAN beim ESC

Samstag, 14. Mai 2011

Für Raysono beim ESC

Die MAN Agentur Raysono aus München ist für die Bussparte von MAN verantwortlich für deren Sponsoring beim Eurovision Song Contest in der Esprit Arena, Düsseldorf. Die Konzeption, Planung und Durchführung vor Ort war Teil des Projekts.

Eine wallende Stoffbluse, eine Gitarre und ein Barhocker. Im Jahr 1982 gewinnt die deutsche Sängerin Nicole mit dem Lied „Ein bisschen Frieden“ den Grand Prix d’Eurovision de la Chanson. 29 Jahre später: Der Grand Prix nennt sich Eurovision Song Contest und findet in einem Raumschiff statt, dem umgebauten Düsseldorfer Fußballstadion. Nicole heißt jetzt Lena und singt „Taken by a Stranger“. Unsere Autoren Daniel Kühn und Dirk Röder waren bei der größten Musikshow der Welt vor Ort. Sie verfolgten die Proben, interviewten die Busfahrer und begleiteten den MAN-Tross, bestehend aus 43 Reisebussen, die die Stars des Wettbewerbs beförderten, bis zum großen Finale. Kühn wurde dabei zum Grand-Prix-Fan. Und zum Busfan. Seit Düsseldorf pfeift unser Autor jedem Bus hinterher. | MAN forum 02/2011

MAN macht Brand Entertainment

Dienstag, 26. April 2011

Die Bus und LKW Marke MAN beteiligt sich mit 43 Bussen am Eurovision Song Contest.
Alle Länderdelegationen fahren ab Mitte der Woche mit den Bussen kreuz und quer durch Düsseldorf und letztlich natürlich zum roten Teppich im Halbfinale und Finale. Für die Zielgruppe der Busfahrer, Busunternehmer und Fans der Marke MAN wurde eine Microsite inkl. Blog und Twitterkanal aufgesetzt. Dort wird live von hinter den Kulissen rund um das Engagement der Marke für das Musik Event des Jahres berichtet.

Weitere Infos auf der Microsite.

BEO zieht ein Resumee nach einem Jahr Placement

Mittwoch, 23. März 2011

Einen sehr schönen Satz zum Thema habe ich bei BEO gefunden: „Herrschte bis vor einem Jahr weitgehend Konsens darüber, dass Product Placement die Einbindung in Filme und Serien meinte, sind mit der Liberalisierung Shows in den Mittelpunkt gerückt. Gerade hier aber geht eine der Stärken des Instrumentes verloren. Eine glaubhafte Einbindung in Shows ist für viele Produkte kaum möglich.“

Nach einem Jahr steht meines Erachtens Product Placement exakt da, wo es vorher auch schon stand. Zum Einen werden in der Branche die Begrifflichkeiten verwirrend genutzt ( eine Beteiligung in der Werbepause einer TV Sendung ist kein Placement, sondern Sponsoring) und andererseits das Thema nach wie vor tot geredet.
Es ist schon interessant zu beobachten, dass Firmen/ Marken auf der Suche nach einer einmaligeren Aufmerksamkeitsidee immer wieder am Product Placement vorbeischrammen, es aber nicht richtig anpacken. Das dürfte mitunter vor allem an den fehlenden Angeboten im fiktionalen Bereich liegen, der in der deutschen privaten TV Landschaft sträflich vernachlässigt wird. Stattdessen kauft man lieber Serien in Übersee. Erschwerend kommt hinzu, dass Unternehmen sich von Ablegern der Vermarkter beraten lassen und dabei regelmäßig sponsorn, statt zu placen.

Ja, Placement ist anstrengend und keine 08/15 Werbeform. Deswegen wird sie aber so gerne genutzt; z.B. in den USA. Dort muß auch niemand Studien vorlegen, ob es denn funktioniert. Die Firmen wissen das und im Grunde weiß es hier in D seit Aston Martin in James Bond auch jeder.

Zitat Quelle

Apple bleibt unangefochten die Nr.1 im Product Placement

Montag, 28. Februar 2011

Auch im Jahr 2010 führt der Obsthändler aus Kalifornien die Liste der Firmen an, die sich für die Produktintegration entscheiden. In 10 von 33 Filmen aus den Topcharts spielten Produkte von Apple mit, gefolgt von Chevi und Nike mit 24%. Das ist ein Abstieg zum Vorjahr, als noch 44% der erfolgreichsten Filme mit den Produkten versehen waren.
Eine Erklärung hierfür ist das strengere Regiment von Sony Pictures, die Konkurrenzprodukte aus Ihren Produktionen zu verbannen. Letztlich zeigt sich aber, dass nicht wie überall vermutet nur Autohersteller Placement betreiben, weil die ja so auffällig sind. Apple blickt auf eine lange Tradition im Placement zurück und rückt seine Produkte auf diese Weise immer wieder in den „hippen“ Fokus.

„Product Placement wirkt, aber stört nicht“ ist eine neue Erkenntnis

Freitag, 14. Januar 2011

Die Meldung hat bei mir so eingeschlagen, daß ich tagelang sprachlos war.
Die W&V titelte sogar Zuschauer schlucken die Product Placement-Pille. Das führt mich zu dem Schluß, dass der deutsche TV Zuschauer offensichtlich für genauso doof und vor allem hinterwäldnerisch gehalten wird, wie manches Programm vermuten läßt. Zum Einen kennt selbst Oma Trude Product Placement, auch wenn ihr das nicht unbedingt unter diesem verqueren Namen ein Begriff ist. Der Großteil der Bevölkerung sieht Fernsehen. Möchte er jedoch all diesen Realitätssendungen entkommen, landet der deutsche Zuschauer im fiktionalen Programm von US Serien und US Spielfilmen. Das übrigens mit Begeisterung. Über die Jahrzehnte dürfte also selbst beim verbohrten Deutschen ein gewisser Gewöhnungseffekt eingetreten sein.

Doch gleichzeitig bin ich begeistert, dass nun selber von Vermarkterseite das Thema offen angegangen wird. Während eine andere große dt. Fernsehanstalt mit kruden Bezahlungsmodellen versucht, der werbetreibenden Industrie das „placen“ madig zu machen, geht p7s1 frisch frech fröhlich (fast) frei f(v)oran. Die Nähe zum Vermarkter halte ich nach wie vor für kritisch, doch bewegen sich die Sender.
Das Ergebnis der Studie läßt mich allerdings ein wenig ratlos zurück. Bei einer Studie während meiner Zeit bei einer großen Mediaagentur, lag der Erinnerungswert nach Ablauf des Programms deutlich höher. Einige Produkte erzielten Werte jenseits der 50%! Das mag aber vielleicht daran liegen, dass unsere Erhebung mit „Ein Chef zum Verlieben“ eine fiktionale Geschichte abfragte, während p7s1 eine Show wählte. Die hohe Kunst von PP ist die Integration in fiktionale Handlungsstränge. Das Platzieren in Shows ähnelt immer dem Sponsoring.

Interessant ist dazu auch eine andere Studie, ebenso aktuell :
TV Zuschauer immer unaufmerksamer lautet eine zweite Titelzeile der W&V. Die TV Nutzung steigt und steigt, und eventuell liegt das auch an der veränderten Nutzung. Das Programm läuft einfach nur nebenher, was mich bei einigen Sendungen überhaupt nicht verwundert. Spannende oder mitreißende Unterhaltung sieht in der Regel anders aus. Vermutlich bügelt es sich entspannt bei einer Kochsendung, während das bei Bourne Identity nicht so richtig klappen will. Die Wirkung von Placement muß einfach viel krasser sein als 23%, sonst würden Weltfirmen nicht seit Jahren Geld für Placement-Agenturen und eigene Abteilungen investieren. International liegt der Fokus aber weniger auf Kochsendungen, sondern auf der Königsklasse Fiktion. Schade nur, dass p7s1 und auch RTL davon so wenig eigenes im Programm haben.

Brand Entertainment in Zahlen und im Vergleich zu anderen Marketingausgaben

Montag, 19. Juli 2010

Der Dienst PQ Media analysiert die Ausgaben der Firmen im Bereich Brand Entertainment (kurz: BE) seit 1975. Wie andere Bereich des Marketing, wurde auch BE von der weltweiten Rezessionen und den damit einhergehenden Sparmaßnahmen erfaßt.
In den letzten 35 Jahren stiegen die Ausgaben für BE stetig; seit 2004 jährlich um 10%. In 2009 sanken die Ausgaben der werbetreibenden Industrie moderat um 1,3%, während für klassische Instrumente über 14% weniger ausgegeben wurde. So sieht der Analysedienst für die kommenden Jahre ein weiteres starkes Wachstum für BE. Vor allem in den USA, wo ’09 45% des weltweiten Budgets investiert wurden. Der Vorstand Patrick Quinn sieht daher für Events und Product Placement (BE gemäß der Definition von PQ Media) positiv in die Zukunft, denn die Firmen stellen sich langsam auf die neue Mediennutzung der Generation Internet ein: TV, Mobiltelefon, PC, Tablet PC oder Spielekonsole. Darüber hinaus sind youtube, webTV, Soziale Netzwerke, etc. populär.
Wenn diese Menschen über klassische TV Spots nicht mehr zu erreichen sind, dann muß die Werbestrategie umgestellt werden. Als Konsequenz bietet sich hier an, über den Inhalt sein Zielpublikum zu erreichen. Denn unabhängig von der Plattform (TV, PC,…) bleibt der Inhalt des Formates identisch und das integrierte Produkt vermittelt die Markenbotschaft. Begleitende, abgestimmte Maßnahmen runden die Kommunikation ab.