Der Eisberg google versenkt die Titanic Produzenten

Oder wie es der Kollegen Justus Endert in seinem Artikel trefflich mit „Der Tag, an dem Google den Film beerdigte und keiner es merkte“ beschrieben hat.
Einen Tag vor der Berlinale-Eröffnung sprachen Kulturstaatsminister Bernd Neumann und Philipp Schindler, Vice President Northern & Central Europe bei Google zu den versammelten deutschen Film- und Fernsehproduzenten in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Nichts weniger als den Tod des Produzentenberufs hatte Schindler angekündigt, in dem er von Formaten sprach, die für IPTV oder webTv konzipiert wurden und mitunter sehr erfolgreich sind. Eine Finanzierung durch die Werbeerlöse auf einem eigenen Kanal geht schon heute und sollte sich ein tolles Stück Leinwand auf der Plattform verirren, so könnte man sich die Werbeeinnahmen auch teilen. Hier wird von mehr als 22% – in Anspielung auf das Angebot von P7S1 an die Produzenten im Bereich Product Placement – gesprochen.
Die Übermacht an Bewegtbild auf youtube ist erdrückend. Pro Sekunde werden Hunderte Videos hochgeladen, die Mehrheit dürfte mittlerweile einst für TV/ Kino produzierte Formate sein. Zwar will google weder Sender noch Produzent, aber Plattform sein. Eine, die mittlerweile auf den neuen TV Geräten generisch läuft und sich mit HD auch in Qualität vom pixeligen, wackeligen Bild weiter entwickelt hat.

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