Sat1 beschließt mehr deutsche Fiktion zu entwickeln

Der Senderchef Andreas Bartl möchte Sat1 im Bereich der Fiktion wieder zu alter Stärke auflaufen lassen. In den letzten Jahren wurde dieser Bereich sträflich vernachlässigt.

Mit den neuen Serien „Der letzte Bulle“ und „Danni Lowinski“ am Montag abend legte der Sender bereits einen guten Start hin. In diesem Jahr soll noch mit eigenproduzierten Spielfilmen nachgelegt werden. Die Serie „Der letzte Bulle“ von Granada beweist eindrücklich, daß gute Stoffe auch aus Deutschland kommen. Eine witzige frische Geschichte mit knackigen Dialogen und der Grundeinstellung, daß Unterhaltung nicht seicht sondern leicht serviert wird, macht unheimlich viel Spaß. Bitte mehr davon.

Der Trend zu immer mehr Doku Soaps und „…suchen den…star“ Formate ist auf die Dauer ziemlich einseitig, unkreativ und letztlich langweilig. Ja, ich bin ein Fan von Fiktion und die zahlreichen hochwertig produzierten US Serien im deutschen Fernsehen geben mir recht. Die Zuschauer fiebern mit bei Lost, Desperate Housewives, Sex and the City, CSI etc, weil die Geschichten anspruchsvoll aber nicht so schrecklich tiefgründig, lustig aber nicht krachledern komisch und ernst aber nicht weltverbesserlich daher kommen.

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