Mit ‘Werbewirkung’ getaggte Artikel

Superbowl 2013 – meine Favoriten

Sonntag, 03. Februar 2013

Dramatisch

Lustig

Sexy

Tunnelblick trifft Transformers

Donnerstag, 01. Dezember 2011

Habe ich mich gerade noch über Kinowerbung echauffiert? Den wünsche ich mir in der Werbung vor “Mission Impossible 4″. Die Geschichte ist klar und der Wagen gut in Szene gesetzt. Jedoch habe ich zwei Anmerkungen:
a) Wieso regnet es im Tunnel? Die Nahaufnahme am Lack mit Wassertropfen paßt nicht zur Geschichte
b) Das Schlangenlinienfahren des Wagens mitten im Film ist auch nicht unbedingt logisch. Eine nette Kurvenszene wäre hier vermutlich “cooler” gewesen – und darauf ging es doch, oder?

Ferrero im Kino – steht ein Disney Zeichentrickfilm an?

Donnerstag, 01. Dezember 2011

Nachdem ich im Fernsehen entweder von allen mir halbwegs Bekannten Küsschen bekomme, bei Frauen meine ganze Pracht auf s Silbertablett lege, darf ich nun im Kino der animierten Trauer eines Milchglases und einer gewellten Schokostange beiwohnen.
Herr Storch von Ferrero hat richtig erkannt, dass Kinowerbung eines für sich hat, vor allem die relativ exakte Messung der Zuschauer. Die Freude der Besucher auf die Kinowerbung wird auch als Argument für diese Entscheidung aufgeführt. Damit das so bleibt, wäre ein Hinweis des Kinoverkaufpersonals bezüglich der Ausstrahlung dieses Comics wünschenswert. Außerdem bleibt die Hoffnung, dass die Werbung auf Zeichentrickfilme und “Teufelskicker & Co” beschränkt ist. Aber wehe ich muß mir diese vor Klischees triefende Animation vor “Mission Impossible 4″ reinziehen, nur weil da eben auch die “junge Zielgruppe” mit im Kino sitzt!
Hier der Link zum Video auf W&V

Kosten von Product Placement in “American Idol” oder “X factor”

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Wenn man den Gerüchten glauben schenken darf, findet gerade für die US Version von X Factor ein Bieterwettstreit der Brausehersteller statt. Coke und Pepsi sind angeblich bereit zwischen US$ 50-100 Mio für eine Integration Ihrer Markenikonen an den Sender zu zahlen.
Zum Vergleich dient hier das Engagement vom roten Riesen in der ersten Staffel von American Idol für US$ 10 Mio. Im Laufe der Staffeln stieg der Preis auf das 3.5 x an und die Integration wurde ausgeweitet. So kam es zu verbalen Markennennungen und dem Recht für Coke mit der Verknüpfung in der digitalen Welt zu werben.

Beide Zuckersaftproduzenten leiden seit Jahren an stagnierendem oder sinkendem Absatz. Die Kunden orientieren sich um, die Geschmackspräferenzen ändern sich. Bei einer Marktdurchdringung von nahezu 100% darf ruhig die Frage gestellt werden, ob sich eine derartige Integration am Ende des Tages rechnet, sprich wird der Sinkflug der Brause gebremst durch das Engagement? Eine solche Integration ist in meinen Augen zu platt und kommt der herkömmlichen Werbung viel zu nahe, als das der Zuschauer das irgendwie emotional mit der Show verbindet.
Coke wäre vielleicht besser mit einem passenden Engagement in einem Film bedient. So paßt die “Transporter” oder “Crank” Reihe doch herrlich zum überdrehten Coke Zero Image, was hier in Deutschland gespielt wird. Während Coke light dann eher in die “Lipstick Jungle” oder “Cougartown” Ecke passt. Nur so als Gedanke für die Kollegen in Atlanta.

Aktuelle und bekannte Erfolgsbeispiele für Product Placement

Dienstag, 08. Juni 2010

Mit der Liberalisierung der Produktintegration im privaten TV in Deutschland/ Europa, wird in vielen Artikeln darüber gerätselt, inwieweit Placement überhaupt wirkt. Gerade die Werbeindustrie, allen voran die Vermarkter sehen keine große Welle. 
Zum einen dürfte das daran liegen, dass Werbespots leichter abzurechnen sind, da es eine Tabelle gibt. Ein weiterer Grund ist die Abwicklung der Buchung. Die Werbeplattform stellt dem Werbetreibenden die Zugriffe zur Verfügung und der gleicht das mit seiner Zielgruppe ab – die berühmten 19-49 Jährigen. Bei einer Integration in die Handlung ist deutlich mehr Arbeit zu leisten, denn es geht um die inhaltliche Prüfung (paßt die Geschichte zur Marke) und gegebenenfalls um kreative Ideen der Integration. Die Akquisition von potentiellen Kunden stellt sich dann schwieriger dar, aufgrund der vorherrschenden Zurückhaltung gegenüber Placement. Zu guter Letzt ist die Abrechnung viel komplizierter und nicht in eine Tabelle auf Sekundenbasis zu pressen.

Diese Mehrarbeit lohnt sich und zwar für beide Seiten ! Denn das integrierte Produkt/ Marke bewirbt ja oft genug auch die Sendung. Mit der Verknüpfung von Marke und Handlung färbt ja Glitzer und Glamour auf die Marke ab – so die Kalkulation.
Ein Erfolgsbeispiel für einen positiven Abstrahleffekt auf eine – unbekannte – Marke hatte erneut Sex in the City, diesmal der zweite Kinofilm. Während die Schuhmarke Manolo Bhlanik mit der Serie zu Weltruhm aufstieg, steigen bei der Berliner Brillenmarken 
Mykita die Verkaufszahlen um 40% , da Carrie die Brille im Film trägt. Glücklicherweise tut Sie das auch auf dem Filmplakat. Ähnlich positiv sieht das der deutsche Kofferhersteller Rimowa. Bekannt aus vielen internationalen Einsätzen in Hollywood Produktionen, hat Rimowa nun auch den brasilianischen Markt entdeckt und betreibt in deren Erfolgsmodell Telenovelas Product Placement. Laut eigener Angabe zahlt sich das mittelfristig aus, denn der Umsatz stieg in 2009 um satte 89%.   
Was beide Beispiele so besonders macht, sind zwei Faktoren:
Faktor 1 das Produkt an sich: Wenn über Placement gesprochen wird, dann immer über nicht zu übersehende Produkte wie Autos. Die Wirkung bei kleinen Produkten wird grundsätzlich in Frage gestellt. Eine falsche Annahme, wie man sieht, so lange Handlung, Glamour und Glitzer bei der Wahl der Sendung beachtet werden.
Faktor 2 ist die Sogwirkung der Platzierung alleine: Ohne abgestimmte Werbung nehmen die Zuschauer die Produkte/ Marke wahr. Dies alleine bestärkt die Tatsache, dass Placement in den Kommunikationsmix jedes Unternehmens gehört. Zur Integration und was dabei zu beachten ist, schreibe ich in einem zukünftigen Beitrag.

Als Teil des Mix sollte ich als Unternehmen die mir bietende Chance nutzen und über die Integration sprechen. Auch wenn es manchmal ohne das geht, so verstärkt eine abgestimmte Kommunikation die Wirkung beim Zuschauer. Wichtig hierbei ist, dass die Botschaft der Handlung angepasst ist und die Sendung ebenso bewirbt. Da dieses Mittel der Werbung nur gewählt wird, wenn die Integration elementar ist, ergeben sich ausreichend Stoffe für kreative Ideen zu einer Anzeige oder eines TV Spots. Der angeführte Werbespot dürfte bei jedem ankommen, selbst Jahre nach der Ausstrahlung des Kinofilms. Der Spot verfehlt noch heute nicht seine Wirkung. Wie mag das am Höhepunkt des Filmstarts gewesen sein !?