Mit ‘Apple’ getaggte Artikel

Klangparade und Augenschmauß im digitalen Zeitalter

Montag, 19. Dezember 2011

Die Anleitung zum modernen Musikgenuss in den eigenen vier Wänden in der Capital 12/2011 ist Anlass für eine leicht abgewandelte Variante mit einem Extra.
Während sich Capital hauptsächlich auf Audio konzentriert und hier wunderschöne (teure) Netzwerkspieler und ähnliches propagiert, ist es doch eigentlich wirklich ganz einfach. Doch vorweg sei angemerkt, dass der folgende Text sich an iTunes Nutzer und Apple Freunde richtet. Wer aus welchen Gründen auch immer die Welt des Obstladen meidet, sollte gar nicht erst weiterlesen.

Folgende Punkte sind meines Erachtens für den Musikgenuß von heute extrem wichtig:
A) Nutzerfreundlich in der Bedienung
Das Verwaltung von Musik wird mit iTunes ziemlich einfach. Neben Wiedergabelisten kann ich die Lieder noch bewerten und all das als Filter benutzen. Sogenannte “intelligente Wiedergabelisten” bieten mir obendrein eine Filterautomatik ohne mein zutun, z.B. eine solche Liste für den Interpreten “Muse” sortiert automatisch neu hinzugefügte Lieder von “Muse” in die entsprechende Liste.
Dies wird bei der Synchronisation mit externen Geräte ebenfalls berücksichtigt.

B) Bedienung fernab eines Computers über eine (mobile) Fernbedienung mit grafischer Oberfläche
Die Musikauswahl über einen Computer ist etwas unbequem, da der entweder einen festen Standort hat (PC) oder zu groß zum ständigen Herumtragen ist (Laptop). Eine Fernbedienung wäre hier also ziemlich komfortabel. Schön wenn diese auch noch grafisch die Bedienung unterstützt und hervorragend, wenn sie immer verfügbar wäre.
Als Nutzer eines iPhone, iPad oder iPodTouch in Verbindung mit dem Programm “Remote” (gibt es kostenlos) kann man auf der Oberfläche der Geräte die Musikbibliothek bequem bedienen, in den Wiedergabelisten stöbern, diese bearbeiten und sich im Coverflow die Lieder ansehen. Da Remote mit WLAN arbeitet ist ein direkter Sichtkontakt mit dem Endgerät nicht notwendig.
Kleiner Bonbon: Über die sogenannten “DJ Funktion” ist es sogar möglich, Gästen Zugang zur Bibliothek zu verschaffen und Liederwünsche zu gestatten. Je mehr Gäste “Rod Stewart” wünschen, desto höher rückt er in der Wiedergabeliste.

C) Umweltfreundlicher Stromverbrauch
Die Verfügbarkeit der Musiksammlung sollte der Bequemlichkeit geschuldet immer gegeben sein. Dabei sollte sich der Stromverbrauch in Grenzen halten.

D) Wenig Kabel und mehrere Lautsprecher
Was stört das Auge mehr als herumliegende Kabel? Noch mehr Kabel. Allerdings ist es manchmal eine Herausforderung mehr als nur ein Zimmer zu beschallen, ohne dabei Löcher zu bohren oder Kabelschächte aufwendig hinter Fußleisten zu verstecken. Auch hier heißt das Zauberwort WLAN. Mit Airplay bietet Apple hier die Möglichkeit, die Medien – nicht nur Audio im Übrigen – über das bestehende WLAN Netz an die Empfänger zu übertragen.

E) Die Lösung
Hier hat der Artikel der Capital richtig die Netzwerkfestplatte (NAS) angepriesen. Es gibt eine Vielzahl von NAS auf dem Markt, einige bieten bereits Software zum Abspielen von Video und Audio. Der Speicherort ist demnach also eine stromsparende NAS, auf der Filme, TV Serien, Musik, Urlaubsbilder etc. abgelegt sind. Als Abspielgerät gibt es zwei Optionen, um oben genannte Vorteile der Apple Technologien zu nutzen:
1.) Apple TV
2.) Mac Mini

Die Apple TV (ATV) ist eine kleine Box, die sich ins WLAN einklinkt, den Zugang zum iTunes Store ermöglicht und natürlich Inhalte darstellen kann (Filme, TV Serien, Bilder, Musik etc.). Doch es gibt einen Haken. Die ATV ist sehr auf die Apple Welt abgestimmt und alles muß in iTunes importiert werden, damit sie es darstellen/ wiedergeben kann. Hier schafft die Firma firecore Abhilfe. Die ATV bekommt eine neue Software verpasst und kann nun auf eine NAS zugreifen und nahezu alles abspielen, was es auf dem Markt gibt – ohne dabei die Kernfunktionen zu verlieren. (weitere Details s.u.)
Der Mac Mini ist ein eigener Computer und läßt mit einer externen Tastatur auch noch das Surfen von der Couch zu. Damit auch der Mini unabhängig von der Apple Welt wird, braucht es eine Mediacenter Software; hier bietet sich aus eigener Erfahrung “plex” (kostenlos) an. Die Vorteile eines zusätzlichen Rechnererkauft man sich mit einer geringeren Nutzerfreundlichkeit hinsichtlich der Steuergeräte. Während ich die ATV mit meinem iPhone steuern kann (die Version mit Firecore bietet auch Möglichkeiten für Android), benötige ich für den Mini unter Umständen eine Tastatur.

F) Der Aufbau – o.g. Geräte im Verbund
Hinweis: Im folgenden wird die ATV genutzt (meine Konfiguration), kann aber auch durch den Mini mit Plex ersetzt werden!

Apple Time Capsule als NAS (Speicherort)
ATV mit firecore als Abspieler
ATV über optisches Kabel an einen Verstärker angeschlossen (Übertragung 5.1 Surround oder digitale Töne)
ATV über HDMI an den TV angeschlossen
Apple Airport Express “verlängert” ein WLAN
Apple Airport Express an aktive Boxen in der Küche angeschlossen
Apple Airport Express an aktive Boxen im Zimmer XY angeschlossen
iPhone mit Remote steuert:
- Lautstärke
- Ausgabeort: Wohnzimmer, Küche und/ oder XY

Zusammengefasst ist Ihr iPhone das Steuergerät, dass sowieso in Ihrer Hosentasche steckt. Es ist damit quasi immer am Mann und regelt das Abspielen der Medien, ganz gleich ob Musik oder Film von Ihrem Mediacenter (ATV und NAS). Diese können sie geistig vergessen, gleich wohl die ATV Fernbedienung aus geschliffenem Metall gut in der Hand liegt.
Obige Konfiguration kostet 299,- Time Capsule + 119,- ATV + 519,- iPhone 4 + ca 23,- firecore= € 960,00. Der von Capital vorgeschlagene Netzwerkspieler von T+A kostet alleine schon € 2790,00.

ATV mit firecore nutzen
1. Schritt Der Hack
Klingt schrecklich und kompliziert. Ist aber kinderleicht. Einfach der Anleitung folgen.

2. Schritt Die neue Software aufspielen
Ebenso einfach und gut beschrieben.

Los geht’s!

Airport Express

Airport Express


AppleTV (ATV)

AppleTV (ATV)


Mac Mini

Mac Mini

Vom Besten kopieren und Imagetransfer erhaschen?

Mittwoch, 07. Dezember 2011

Vom Besten kopieren und Imagetransfer erhaschen!?
Das mag sich LG wohl bei der Vorstellung des X Note Z330 gedacht haben. Die Ähnlichkeit mit dem MacAir ist frappierend – fast schon frech. Schade eigentlich, wenn ein gestandenes Unternehmen es nötig hat, so eine Kopie auf den Markt zu werfen, der ein entscheidendes Merkmal fehlt. Es ist nicht aus Cuppertino und deswegen leuchtet auf der Rückseite des Bildschirms auch nicht das Markensymbol.
Käufer des Gerätes sind also entlarvt. Allerdings biete ich Apple Aufkleber, die liegen den Boxen der Obstmarke immer bei und vielleicht ist dann die Kopie perfekt; zumindest wenn es hell ist.

Apple bleibt unangefochten die Nr.1 im Product Placement

Montag, 28. Februar 2011

Auch im Jahr 2010 führt der Obsthändler aus Kalifornien die Liste der Firmen an, die sich für die Produktintegration entscheiden. In 10 von 33 Filmen aus den Topcharts spielten Produkte von Apple mit, gefolgt von Chevi und Nike mit 24%. Das ist ein Abstieg zum Vorjahr, als noch 44% der erfolgreichsten Filme mit den Produkten versehen waren.
Eine Erklärung hierfür ist das strengere Regiment von Sony Pictures, die Konkurrenzprodukte aus Ihren Produktionen zu verbannen. Letztlich zeigt sich aber, dass nicht wie überall vermutet nur Autohersteller Placement betreiben, weil die ja so auffällig sind. Apple blickt auf eine lange Tradition im Placement zurück und rückt seine Produkte auf diese Weise immer wieder in den “hippen” Fokus.

Apple macht Werbung für seine Werbung mit dem Disney Knaller Tron

Donnerstag, 16. Dezember 2010

iAd auf dem iPhone wurde ja nicht gerade frenetisch gefeiert. Nun steht die Einführung dieser Werbeform auf dem iPad kurz bevor und Apple läßt sich nicht lumpen. Die Markteinführung auf dem iPad wird in Zusammenhang mit dem Filmstart von Tron lanciert; eine gute Wahl, denkt man zum einen an die Ziel/ Fangruppe des ersten Films und die neuen jungen Kinogänger. Darüber hinaus ist High Tech das zentrale Thema des Films und die kühlen, futuristischen Grafiken kommen auf dem hochauflösenden Bildschirm hervorragend zur Geltung.

Nein, das ist keine Webseite. Das ist eine “iAd”.
Damit bleibt Apple seiner Strategie treu, das Markenimage durch Verbindungen mit der Filmindustrie zu schärfen. Hauptsächlich ist die Obstmarke durch Product Placement aufgefallen, versteht aber kreativ umzudenken und beweist einmal mehr einen guten Riecher für “hippness”. Das Blätterrauschen um das neue Disney Projekt ist jetzt 4 Wochen vor dem Start schon immens, konnten die Ahnen von Walt doch Firmen wie Coke Zero, Ducati und Coors als Werbepartner gewinnen.

Product Placement auch in Musikvideos

Montag, 18. Oktober 2010

Natürlich ist das nichts Neues. BMW tut es in letzter Zeit verstärkt und buhlt so um die junge Kundschaft, denn letztlich dient PP dem Markenimage. Einer Marke zum Vorteil reicht natürlich Ihre technologische Führerschaft, die Macht der Marke und die daraus resultierende Kultposition.

Natürlich sprechen wir vom Obsthersteller aus Cupertino, dessen Produkte ohne das zutun des Konzern platziert werden. Eben weil Sie kultig sind und…weil Sie tolles leisten.